Audi

Gesamtbetriebsrat gegen Planungen zu US-Werk

30. Januar 2026 , 04:58 Uhr

Der Audi-Vorstand denkt immer noch über ein Werk in den USA nach. Das stößt beim Gesamtbetriebsrat auf Widerstand. In einer Pressemitteilung heißt es: „Bevor irgenwo auf der Welt neue Werke geplant werden, braucht es eine verbindliche und langfristige Perspektive für die Beschäftigten an den Standorten in Ingolstadt und Neckarsulm“. Die Arbeitnehmervertretung erwartet vom Unternehmen eine transparente Standortstrategie, die Investitionen und Belegung an den bestehenden Werken klar definiert, heißt es weiter. Globale Wettbewerbsfähigkeit sollte nicht gegen Beschäftigungssicherheit ausgespielt werden.

Das könnte Dich auch interessieren

07.08.2025 Pläne für US-Werk Audi plant offenbar ein eigenes Werk in den USA. Das berichten übereinstimmend mehrere Medien. Als Kosten rechnet der Ingolstädter Autokonzern mit einem niedrigen einstelligen Milliardenbetrag, die Bauzeit soll zwei Jahre lang dauern. Die Produktionskapazität für das US-Werk von Audi soll bei maximal 200.000 Fahrzeugen pro Jahr liegen. Unklar bleibt, wie es dann mit der Produktionsstätte 26.01.2026 Momentan kein Werk in den USA Da beißt sich die Katze buchstäblich in den Schwanz – ein eigenes Audi-Werk in den USA ist in weiter Ferne. Der Grund: Ausgerechnet die vom US-Präsidenten verhängten Zölle machen eine Finanzierung derzeit unmöglich. Das machte VW-Chef Oliver Blume im Interview mit dem „Handelsblatt“ deutlich. Er hofft nun auf kurzfristige Kostenentlastungen und langfristig verlässliche Rahmenbedingungen. Audi 31.10.2025 Vorsorglich Kurzarbeit angemeldet Zu wenig Halbleiter machen derzeit der Automobilindustrie zu schaffen, das ist auch bei Audi in Ingolstadt nicht anders. Der Autokonzern meldete vorsorglich Kurzarbeit an, das geht aus einer Information im Intranet hervor. Man kann kurzfristige Störungen der Lieferketten und der Produktion wegen des Chipmangels nicht ausschließen, deshalb der Schritt. Die angemeldete Kurzarbeit würde für beide 01.07.2025 Heimatstandorte sichern und dann über USA nachdenken Der Betriebsrat bei Audi hat klare Prioritäten – bevor einem möglichen Werk in den USA zugestimmt werden kann, fordert die Arbeitnehmervertretung Sicherheit für die deutschen Standorte Ingolstadt und Neckarsulm. Das machte Jörg Schlagbauer, der Vorsitzende des Audi Gesamtbetriebsrats auf der gestrigen Betriebsversammlung vor rund 6.000 Teilnehmern deutlich. Dafür wären unter anderem Produktionszusagen für die langfristige Auslastung