Die Neuburger Innenstadt aus den 80er Jahren wird momentan saniert, um wieder mehr Kunden anzulocken. Nach der Schmid- ist ab heute die 150 Meter lange Färberstraße dran.
Es entsteht ein neuer barrierefreier Bodenbelag ohne Gehsteig, außerdem Fahrradabstellplätze, Sitzmöglichkeiten und neue Bepflanzung. Die Kosten von rund einer Million Euro werden zu 40 Prozent vom Freistaat übernommen- CSU-Landtagsabgeordneter Matthias Enghuber:
Der Bayerische Landtag hat dieses Förderprogramm für die Innenstädte aufgelegt nach dem Eindruck der Coronakrise. Man wollte die Menschen wieder in die Innenstädte zurückbringen. Online geht sehr viel, aber das Persönliche vor Ort ist unschlagbar. Und überall wo es einen vitalen innerstädtischen Einzelhandel gibt -wie bei uns in Neuburg- will man den so gut wie möglich unterstützen. Der große Trumpf in Neuburg ist, dass wir noch sehr viel inhabergeführte Geschäfte haben. Wir haben auch gute Filialketten, die viele Kunden anziehen, aber das Unverwechselbare für eine Innenstadt sind die inhabergeführten geschäfte, die auf Kundenservice, Qualität , Beratung und langfristige Kundenbindung und solange wir das haben müssen wir das als Freistaat Bayern und als Stadt Neuburg so gut es geht unterstützen.
Zuerst werden Wasser- Haus und Glasfaseranschlüsse verlegt, im Juni folgt der Straßenbau. Bis im Oktober die Färberstraße fertig sein soll, sind alle Geschäfte zu erreichen. Mit versenkbaren Pollern soll dann außerdem jederzeit eine temporäre Fußgängerzone eingerichtet werden, wie es bei der Bürgerbefragung vor zwei Jahren gewünscht wurde.