Audi: Beschäftigungsgarantie nach 2018?

19. Oktober 2016 , 05:59 Uhr

Spannende Zeiten für die Mitarbeiter von Audi in Ingolstadt. Diese Woche haben die Gespräche zum neuen Beschäftigungspakt begonnen. Derzeit sitzen die Audi-Chefs mit Vertretern von Arbeitnehmern und Betriebsrat an einem Tisch. Fieberhaft wird dabei ein Punkt der neuen Vereinbarung erwartet: Die Beschäftigungsgarantie. Der Audi-Betriebsrat strebt eine Jobgarantie für die derzeit 43.000 Mitarbeiter der Stammbelegschaft über das Jahr 2018 hinaus an.

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18.03.2025 Stellenabbau und Investitionen Dass bei Audi künftig gespart werden muss, war jedem am Verhandlungstisch klar, jetzt haben Unternehmensführung und Betriebsrat einen Kompromiss geschlossen. In den kommenden vier Jahren sollen 7.500 Arbeitsplätze sozial verträglich wegfallen, die Beschäftigungsgarantie wurde dagegen bis 2033 verlängert. Außerdem will der Autobauer im gleichen Zeitraum rund acht Milliarden Euro in die beiden Standorte Ingolstadt und 30.01.2026 Gesamtbetriebsrat gegen Planungen zu US-Werk Der Audi-Vorstand denkt immer noch über ein Werk in den USA nach. Das stößt beim Gesamtbetriebsrat auf Widerstand. In einer Pressemitteilung heißt es: „Bevor irgenwo auf der Welt neue Werke geplant werden, braucht es eine verbindliche und langfristige Perspektive für die Beschäftigten an den Standorten in Ingolstadt und Neckarsulm“. Die Arbeitnehmervertretung erwartet vom Unternehmen eine 07.08.2025 Pläne für US-Werk Audi plant offenbar ein eigenes Werk in den USA. Das berichten übereinstimmend mehrere Medien. Als Kosten rechnet der Ingolstädter Autokonzern mit einem niedrigen einstelligen Milliardenbetrag, die Bauzeit soll zwei Jahre lang dauern. Die Produktionskapazität für das US-Werk von Audi soll bei maximal 200.000 Fahrzeugen pro Jahr liegen. Unklar bleibt, wie es dann mit der Produktionsstätte 01.07.2025 Heimatstandorte sichern und dann über USA nachdenken Der Betriebsrat bei Audi hat klare Prioritäten – bevor einem möglichen Werk in den USA zugestimmt werden kann, fordert die Arbeitnehmervertretung Sicherheit für die deutschen Standorte Ingolstadt und Neckarsulm. Das machte Jörg Schlagbauer, der Vorsitzende des Audi Gesamtbetriebsrats auf der gestrigen Betriebsversammlung vor rund 6.000 Teilnehmern deutlich. Dafür wären unter anderem Produktionszusagen für die langfristige Auslastung