Mücken, Stanzen, Schnaken - das sollte man wissen

30. Juni 2020 , 04:18 Uhr

In Kürze wird ein Jahr nach dem bayerischen Volksbegehren für Artenvielfalt ein erster Bericht zur Situation der Insekten vorgestellt.
Inzwischen machen sich bei uns im aktuellen feucht-warmen Klima die Mücken wieder bemerkbar.
Sie sind lästig, sie machen Ärger, aber – sie gehören auch dazu.

Es gibt viele Mücken- und Moskitoarten
Weltweit gibt es über 3500 verschiedene Moskito- und Mückenarten, in Deutschland ca. 50. Seit 80 Millionen Jahren gibt es Mücken in der heutigen Form.

Warum stechen Mücken?
Nur weibliche Mücken stechen, um sich von Blut zu ernähren. Das Eiweiß und andere Nährstoffe dienen Mücken als eine leckere und gesunde Mahlzeit, die für das Legen und die Entwicklung der Eier nötig ist.

Mücken sind gierig
Studien haben ergeben, dass Stechmücken 3-mal das eigene Körpergewicht an Blut trinken können.

Mücken leben nicht lange
Die Plagegeister haben eine sehr kurze Lebensdauer. Weibliche Stechmücken leben weniger als 2 Monate leben. Bei den männlichen Stechmücken liegt die Lebenserwartung sogar noch niedriger, bei ca. 10 Tagen!

Mücken folgen menschlichem Atem
Kohlendioxid ist einer der Hauptwege, wie Mücken ihre nächste Mahlzeit finden. Sie benutzen ein spezielles Organ, um dem Geruch von CO2 zu folgen, den unser Atem freisetzt.

Mücken brauchen nicht viel Platz
Zur Ei-Ablage bevorzugen Mücken ruhiges oder stehendes Wasser oder einen nassen Boden. Es ist nur eine geringe Wassermenge erforderlich: Zum Beispiel in alten Reifen, Planschbecken, Vogeltränken, Untersetzern.

Mücken sind die tödlichsten Tiere der Welt
Nicht Haie, Tiger, Krokodile sind die tödlichsten Tiere, sondern Mücken. Warum? Das liegt an den gefährlichen Krankheiten, die Moskitos übertragen: Zum Beispiel Malaria, Zika und Dengue. Es wird angenommen, dass Moskitos für etwa 1 Million Todesfälle pro Jahr verantwortlich sind. In unseren Breitengraden sind wir davon aber noch weitgehend verschont.

Mücken übertragen nicht das Coronavirus
Eine gute Nachricht: Von Stechmücken geht in der Corona-Pandemie nach bisherigen Erkenntnissen keine Gefahr aus. Das Coronavirus Sars-CoV-2 werde durch Tröpfcheninfektion übertragen – mit dem Stich einer Mücke könne das Virus nach derzeitigem Kenntnisstand nicht in den Körper gelangen, sagen Mücken-Experten.

Das könnte Dich auch interessieren

13.03.2026 Musik gegen Diskriminierung – „Never back down“ Passend zum Start der internationalen Wochen gegen Rassismus erscheint kommende Woche auf der Homepage des Gnadenthal-Gymnasiums der Song „Never Back Down“. Entstanden im Rahmen des Wahlfachs „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ verarbeiten die Jugendlichen darin ihre Gedanken zu Rassismus und Diskriminierung. So wollen sie ein Zeichen setzen und für Toleranz und Vielfalt einstehen. 10.03.2026 Infos rund um die Stichwahl Die Vorbereitungen für die anstehende Stichwahl am 22. März laufen auf Hochtouren. Insbesondere die Briefwahl erfordert noch einmal einen besonderen organisatorischen Aufwand, weshalb die Stadtverwaltung nun über die genauen Abläufe und Möglichkeiten informiert. Am Mittwochnachmittag, 11. März, treffen die Stimmzettel bei der Stadtverwaltung ein, sodass die ersten Schritte für die Durchführung der Wahl eingeleitet werden 10.03.2026 Fast 40 Semester im Takt des Tangos Bei der Versammlung der Kursleitungen der Volkshochschule Eichstätt ging es in diesem Frühjahr nicht nur um das neue Semester, sondern auch um fast zwei Jahrzehnte Tanzleidenschaft: Nach 19 Jahren verabschiedeten sich Lieselotte und Robert Schneider mit ihren Tangokursen aus dem aktiven Kreis der Kursleitungen. Da lag etwas in der Luft, das wohl zwischen Bewunderung, Dank 09.03.2026 Ein starkes Zeichen für Prävention - erste Präventionskonferenz Rund 80 Fachkräfte aus den unterschiedlichsten Bereichen folgten Ende Februar der Einladung zur 1. Pfaffenhofener Präventionskonferenz im Landratsamt Pfaffenhofen. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Gesundheitsregionplus in enger Zusammenarbeit mit dem Präventionsteam des Gesundheitsamtes Pfaffenhofen. Bereits die große Resonanz zeigte: Das Thema Prävention bewegt die Region. Vertreterinnen und Vertreter aus dem Gesundheitswesen, der Jugendhilfe, sozialen