Am Wochenende ist Herbstanfang und da sind auch wieder die AutofahrerInnen zu erhöhter Vorsicht aufgerufen:
Wild kann in den frühen Morgen-und Abendstunden die Straße kreuzen.
Hier ein paar Tipps zum sicheren Fahren vom ACE (Auto Club Europa):
- Warnhinweise vor Wildwechsel unbedingt beachten
- Immer bremsbereit sein, denn auch der Vordermann kann plötzlich bremsen, sollte ein Reh über die Straße laufen.
- Nähert man sich einem Waldgebiet, Wiesen und Feldern, sieht man einen Hochsitz oder reflektierende Wildwarner ist erhöhte Aufmerksamkeit gefragt. Mit Wildtieren auf Futtersuche ist jederzeit zu rechnen.
- Nässe und feuchtes Laub verlängern den Bremsweg, daher Fuß vom Gas
- Zäune am Straßenrand sind keine Garantie dafür, dass keine Tiere über die Straße laufen. Die Zäune können teils undicht oder ungeeignet sein und daher dennoch durchlässig.
- Sobald am Straßenrand oder in Fahrbahnnähe Tiere zu erkennen sind, sollte die Geschwindigkeit, den nachfolgenden Verkehr beachtend, möglichst ohne scharfes Abbremsen, reduziert werden. Tiere können die Geschwindigkeit von Fahrzeugen nicht einschätzen. Somit ist nicht ausgeschlossen, dass das Wild im nächsten Moment auf die Straße rennt.
- Befindet sich ein Tier auf der Fahrbahn, muss zunächst unbedingt das Fernlicht ausgeschaltet werden. Bei einem geblendeten Tier besteht das Risiko, dass es auf der Straße stehen bleibt. Auch hier gilt: Das Tempo reduzieren und notfalls ganz anhalten. Hupen kann helfen, Tiere zu vertreiben.
- Wildschweine, Hirsche und Rehe sind selten allein unterwegs. Läuft ein Tier über die Fahrbahn, ist damit zu rechnen, dass weitere folgen.