Pfaffenhofen

UV-Index-Tafel für Ilmbad

24. Juli 2026 , 09:06 Uhr

Unsere Sonne ist lebenswichtig, doch zu viel UV-Strahlung kann Haut und Augen schädigen und über lange Zeit auch Krebsrisiken erhöhen. Gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention unterstützt die AOK Bayern das Projekt „Watchout – Für mehr UV-Schutz im Alltag“ der Deutschen Krebshilfe und der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP). „Zum Schutz vor den möglichen Gefahren durch die UV-Strahlung stellt die AOK jetzt UV-Index-Tafeln zur Verfügung“, sagt Rainer Stegmayr, Teamleiter Markt und Gesundheit bei der AOK in Ingolstadt. Auch das Gesundheitsamt Pfaffenhofen informiert seit mehreren Jahren im Rahmen der Kampagne „Sonne(n) mit Verstand – statt Sonnenbrand“ über Risiken durch UV-Strahlung und wirksame Schutzmaßnahmen.

Der UV-Index (UVI) gibt den erwarteten Tagesspitzenwert der sonnenbrandwirksamen UV-Strahlung am Boden an und nennt passende Schutzmaßnahmen. „Die AOK will gemeinsam mit regionalen Partnern über die Bedeutung von Sonnenschutz in Zeiten des Klimawandels aufklären“, so Rainer Stegmayr. Ziel ist es, die UV-Index-Tafeln an den Orten aufzustellen, an denen eine erhöhte Sonnenbrandgefährdung besteht, wie beispielsweise im Ilmbad Pfaffenhofen. Die Tafeln wurden von der ADP und der Deutschen Krebshilfe im Rahmen des Projekts WATCH OUT entwickelt. Für die regionalen Partner entstehen keine Kosten, die AOK und das Staatsministerium finanzieren die UV-Index-Tafeln.

Neben dem Ilmbad finden die Besucher und Besucherinnen auch im Freibad in Wolnzach und im Warmbad in Irsching künftig eine UV-Tafel. Je höher der UVI, desto mehr Sonnenschutz ist notwendig. Schon ab einem UVI von 3 (Mittel) ist Schutz erforderlich. Vorrangige Maßnahmen sind: Schatten aufsuchen und geeignete, bedeckende Kleidung tragen. Für unbedeckte Hautstellen zusätzlich Sonnencreme verwenden. Im Schatten kann die UV-Strahlung um etwa 50 Prozent reduziert werden – dichtes Blattwerk von Bäumen oder Sträuchern ist wirksamer als die meisten Strandschirme. Bei der Kleidung gilt: Sie schützt gut, wenn sie dunkel, fest gewebt oder dicht und ungebleicht ist und Schultern, Nacken und Dekolleté bedeckt. Es gibt auch Kleidung mit speziellem UV-Schutz. Sinnvoll sind außerdem Kopfbedeckungen mit breiter Krempe und Sonnenbrillen, um die Augen zu schützen.

Mehr Informationen gibts unter www.hautkrebspraevention.de.

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