Pfaffenhofen

Übung zum Katastrophenschutz

15. Januar 2026 , 09:39 Uhr

Kürzlich hat im Landratsamt Pfaffenhofen eine groß angelegte Stabsrahmenübung des Katastrophenschutzes stattgefunden. Rund vier Stunden lang trainierten Vertreterinnen und Vertreter der Kreisbrandinspektion, des Bayerischen Roten Kreuzes, der Polizei, des Technischen Hilfswerks, der Bundeswehr sowie die Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) des Landratsamtes gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung den Ernstfall. Operative Einsatzkräfte waren dabei nicht eingebunden – im Mittelpunkt stand die Arbeit des Stabes, der FüGK und die übergreifende Koordination.

Das Übungsszenario sah eine erhebliche Beeinträchtigung bei der Trinkwasserversorgung vor. Ergänzend wurden weitere fiktive Ereignisse eingespielt, die die Lage verschärften und die beteiligten Organisationen vor zusätzliche Herausforderungen stellten. Auch die Stadt Pfaffenhofen und die Gemeinde Rohrbach unter Führung ihrer jeweiligen Bürgermeister Thomas Herker und Christian Keck sowie Vertreter der Freiwilligen Feuerwehren aus den beiden Gemeinden waren aktiv in das Szenario eingebunden.

Ziel der Übung waren

 

Kreisbrandrat Christian Nitschke, der diesmal als Beobachter mit dabei war, bewertet die Übung insgesamt durchaus als Erfolg: „Sowohl die fachliche Arbeit als auch das Zusammenspiel der beteiligten Organisationen funktionierten zuverlässig und zielgerichtet. Gleichzeitig zeigte sich – wie bei jeder komplexen Lage –, dass es Bereiche gibt, in denen nachgeschärft werden muss. Insbesondere im Hinblick auf die Kommunikation untereinander wurden wertvolle Erkenntnisse gewonnen, die nun in die weitere Optimierung der Abläufe einfließen.“

Landrat Albert Gürtner betonte zum Abschluss die Bedeutung regelmäßiger Übungen: „Solche Übungen sind enorm wichtig, weil sie uns zeigen, wie gut unsere Abläufe funktionieren und wo wir noch besser werden können. Unser Ziel ist klar: Im Ernstfall müssen wir schnell, koordiniert und verlässlich handeln – für die Sicherheit aller Menschen im Landkreis.“

Er bedankte sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihr Engagement und ihre verlässliche Mitwirkung.

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