Ingolstadt/München

THI und IFG zeigen Mobilität von morgen

12. September 2025 , 10:07 Uhr

Die IFG und die Technische Hochschule Ingolstadt (THI) haben auf der IAA Mobility 2025 gemeinsam ihre Stärken in Forschung und Entwicklung präsentiert. Im Ausstellungsbereich „Open Space“ im Herzen der Münchner Innenstadt haben sie gezeigt, wie die Mobilitäts- und Wirtschaftsregion Ingolstadt den technologischen Wandel in der Mobilitätsbranche aktiv mitgestaltet.
Mitten auf der Ludwigstraße wurde Zukunft erlebbar: Der KI-Mobilitätsknoten AImotion Bavaria der THI stellte eindrucksvoll seine jüngsten Fortschritte im Bereich autonomes Fahren und intelligente Mobilität vor. Publikumsmagnet war ein hochgerüsteter Audi Q8, ausgestattet mit modernster Sensorik und KI-Technologie. Das Fahrzeug ist Teil ambitionierter Forschungsprojekte, die reale Verkehrsdaten sammeln, um Assistenzsysteme zu perfektionieren und den Weg zum vollautonomen, sicheren Fahren zu ebnen.

Ergänzt wurde der Auftritt durch eine VR-Brille, die einen faszinierenden Blick in Mobilitätskonzepte eröffneten. Ein E-Scooter-Simulator sorgte für Action vor Ort – auch Bayerns Staatsminister für Wissenschaft und Kunst Markus Blume ließ sich dieses Erlebnis nicht entgehen. Für zusätzliche Farbakzente sorgte das Schanzer Racing Team der THI mit einem leuchtend blauen Elektro-Rennwagen. Entwickelt von Studierenden, verkörpert das Fahrzeug die enge Verzahnung von Forschung, Lehre und Praxis und zeigt, wie interdisziplinäre Zusammenarbeit Innovation beflügelt.

Diese Exponate machen deutlich, warum Ingolstadt zu den Hotspots für Zukunftstechnologien zählt: Mit AImotion Bavaria als bayerischem KI-Mobilitätsknoten, dem bundesweiten Leitzentrum für Fahrzeugsicherheit CARISSMA und einem modernen Testfeld für automatisiertes Fahren verfügt die THI über eine Forschungs- und Entwicklungsinfrastruktur, die ihresgleichen sucht. Mobile Sensormasten, Drohnentechnologien und vernetzte Testumgebungen schaffen ein einzigartiges Reallabor, das Maßstäbe setzt und die Zukunft der Mobilität schon heute greifbar werden lässt.

Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume: „Die IAA Mobility ist eine Leistungsschau – und die THI zeigt Leistung! Vom Scooter-Simulator bis zum Selbstfahrer: Mit eigenem Stand in der Ludwigstraße präsentiert die THI, dass sie die Mobilität der Zukunft entwickelt und bereits umsetzt. Sie leistet echte Pionierarbeit: Auf dem Feld des autonomen Fahrens hat sie den weltweit ersten Datensatz erzielt, bei dem mehrere Fahrzeuge in mehreren Kreuzungen unterwegs sind. Das ist ein Meilenstein für die tatsächliche Anwendung von autonomen Fahrsystemen, der zeigt: Unser bayerischer KI-Mobilitätsknoten ist mit über 200 Wissenschaftlern in den Bereichen Fahrzeugsicherheit und autonome Mobilität an der THI goldrichtig angedockt. Klar ist: Die THI ist unverzichtbarer Motor bei der Mobilitätswende.“

„Wir nutzen die Kompetenz unserer über 300 Wissenschaftler, um die Führungsrolle der Region in einer Schlüsseltechnologie zu erhalten“, betonte THI-Präsident Professor Walter Schober. „Mit unserer einzigartigen Test-

und Forschungsinfrastruktur sowie unserer Expertise in Fahrzeugsicherheit und automatisiertem Fahren können wir Konzepte nicht nur theoretisch entwerfen, sondern unmittelbar in die Praxis umsetzen.“

Auch die Stadt Ingolstadt nutzte die Messe, um ihre Rolle als Innovationsstandort zu unterstreichen. „Die Mobilitäts- und Wirtschaftsregion Ingolstadt verbindet unternehmerische Stärke, Wissenschaft und kommunale Verantwortung. Auf der IAA zeigen wir, dass Innovation nicht nur eine Frage von Technologie ist, sondern das Ergebnis enger Partnerschaften – regional verwurzelt und international anschlussfähig“, sagte Professor Georg Rosenfeld, Wirtschaftsreferent der Stadt Ingolstadt.

Laut Innovationsatlas zählt die Region zu den dynamischsten Standorten Deutschlands. Hohe Forschungsintensität, eine starke Automobilwirtschaft und enge Netzwerke zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Hand schaffen ein Umfeld, das neue Mobilitätslösungen nicht nur hervorbringt, sondern unmittelbar anwendbar macht.

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