Audi

Stellenabbau und Investitionen

18. März 2025 , 05:07 Uhr

Dass bei Audi künftig gespart werden muss, war jedem am Verhandlungstisch klar, jetzt haben Unternehmensführung und Betriebsrat einen Kompromiss geschlossen. In den kommenden vier Jahren sollen 7.500 Arbeitsplätze sozial verträglich wegfallen, die Beschäftigungsgarantie wurde dagegen bis 2033 verlängert. Außerdem will der Autobauer im gleichen Zeitraum rund acht Milliarden Euro in die beiden Standorte Ingolstadt und Neckarsulm investieren. Ingolstadt bekommt ein neues E-Modell und Neckarsulm wird Digitalisierungszentrum rund um das Thema „Künstliche Intelligenz“.

Das könnte Dich auch interessieren

13.03.2025 Widerspruch zu Cariad Stellenabbau Bei der Volkswagen-Tochter Cariad mit einem Standort in Ingolstadt sollen wie berichtet bis Jahresende 1.600 Stellen wegfallen. Jetzt gibt es Widerspruch vom Betriebsrat, die vom Unternehmen angekündigte Zahl sei – so wörtlich – „frei erfunden“. Es gebe derzeit keinerlei Vereinbarungen für eine konkrete Anzahl an Arbeitsplätzen. Auch auf den Betriebsversammlungen wäre eine solche Zahl nicht 03.02.2026 Audi Dieselskandal - Ex-Vorstand weist Vorwürfe zurück Mehr als zehn Jahre nach dem Dieselskandal bei Audi ist gestern die juristische Aufarbeitung vor dem Landgericht München II in die nächste Runde gegangen. Zum Prozessauftakt wies der frühere Entwicklungsvorstand des Ingolstädter Autobauers die Vorwürfe der Anklage zurück. Laut Staatsanwaltschaft soll er von der manipulierten Software bei Abgasmessungen gewusst und die Produktion trotzdem genehmigt haben. 30.01.2026 Gesamtbetriebsrat gegen Planungen zu US-Werk Der Audi-Vorstand denkt immer noch über ein Werk in den USA nach. Das stößt beim Gesamtbetriebsrat auf Widerstand. In einer Pressemitteilung heißt es: „Bevor irgenwo auf der Welt neue Werke geplant werden, braucht es eine verbindliche und langfristige Perspektive für die Beschäftigten an den Standorten in Ingolstadt und Neckarsulm“. Die Arbeitnehmervertretung erwartet vom Unternehmen eine 20.12.2025 Urteil gegen Stadler ist jetzt gültig Das Urteil gegen Ex-Audi-Vorstand Rupert Stadler im Diesel-Skandal ist rechtsgültig. Der Bundesgerichtshof hat die von den Angeklagten beantragte Revision der Urteile vom Juni 2023 verworfen. Damals hatte das Landgericht München II Stadler wegen Betrugs durch Unterlassen zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und neun Monaten verurteilt. Außerdem muss er 1,1 Millionen Euro Strafe zahlen. Auch