Ingolstadt

Sonderausstellung "Form vollendet" im Museum Mobile

24. Juli 2024 , 13:38 Uhr

Audi hat 1982 mit dem Audi 100 Technikgeschichte geschrieben. Mit seinem Luftwiderstandsbeiwert von 0,30 ist der Audi 100 der dritten Generation seinerzeit die strömungsgünstigste Serienlimousine der Welt und somit essenzieller Bestandteil der neuen Sonderausstellung „Form vollendet“. Darin präsentiert Audi Tradition aerodynamische Konzepte von 1945 bis in die Gegenwart. Die neue Sonderausstellung ist bis 2. März 2025 im Audi museum mobile in Ingolstadt zu sehen. 

Die vor dem Zweiten Weltkrieg prosperierende Aerodynamikforschung – dazu hat Audi Tradition bis Ende Juni die Ausstellung „Windschnittig“ gezeigt – erfährt nach 1945 zunächst geringe Aufmerksamkeit: Die Automobilindustrie in Europa muss zuallererst selbst wieder in Gang kommen. In dieser Zeit werden Vorkriegsentwicklungen weiterverwendet und optimiert. Erst mit steigenden Treibstoffkosten während der Ölpreiskrise 1973 setzt ein Umdenken ein und lenkt die Aufmerksamkeit der Automobilentwickler mehr und mehr darauf, den Kraftstoffverbrauch zu reduzieren. Eine Stellschraube dafür ist der Luftwiderstand beim Auto. Audi setzt 1982 mit dem Audi 100 ein Ausrufezeichen: Sein cW-Wert von 0,30 markiert den Weltrekord für eine Serienlimousine – ein Wert, der lange als Maßstab gilt. 

In der neuen Audi Tradition Sonderausstellung „Form vollendet“ sind neben Modellen wie eben diesem cW-Weltmeister Audi 100, dem NSU Ro 80, dem Porsche 356, dem Lamborghini Countach oder der Ducati Paso 950 auch Studien und Rennfahrzeuge der Audi-Geschichte zu sehen: so etwa der Audi 90 IMSA GTO von 1989, der Le-Mans-Rennwagen Audi R18 e-tron quattro von 2012, die Studie „Audi Skorpion“ von 2013 und die Audi 80 cW-Studie von 1984. Mit ihr wollen die Entwickler erneut die Grenzen des Machbaren ausloten: Auf Basis eines Audi 80 ist es ihr Ziel, einen cW-Wert von unter 0,2 zu erreichen – was schließlich auch gelingt. Ebenfalls ein Meilenstein in der Aerodynamik ist der Audi A2. Bei seinem Debüt auf der IAA 1999 polarisieren das auf optimale Windschlüpfrigkeit ausgerichtete Design und die damals ungewohnten Proportionen. Das Basismodell mit Audi Space Frame-Karosserie in Aluminium bringt es auf einen cW-Wert von 0,28. Die Audi-Ingenieure drehen durch sehr viele Einzelmaßnahmen weiter an der Aerodynamik-Schraube und schaffen es beim Audi A2 1.2 TDI auf diese Weise, den cW-Wert noch weiter zu senken. Der Audi A2 1.2 TDI ist als weltweit erstes viertüriges Dreiliter-Auto Teil der Sonderausstellung „Form vollendet“, er hat einen cW-Wert von 0,25 und einen durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch von 2,99 Liter je 100 Kilometer. 

 
 
 
 

 

Das könnte Dich auch interessieren

27.04.2026 Gedenkveranstaltung der SPD für Hans Nebelmair Die Neuburger SPD gedenkt heute ihres ehemaligen Mitglieds Hans Nebelmair. Am heutigen Tag der Befreiung der Stadt vom Nationalsozialismus ehren sie einen ehemaligen Stadtrat, der als Einziger damals gegen die Verleihung der Ehrenbürgerwürde an Adolf Hitler gestimmt hat. Nebelmair war wegen seiner politischen Überzeugung mehrfach inhaftiert, sogar im KZ Buchenwald. Nach dem Krieg war prägte 23.04.2026 Sonderausstellung zum Gerolfinger Eichenwald Am Bauerngerätemuseum Hundszell öffnet am Sonntag im 11 Uhr eine neue Sonderausstellung. Dafür hat das Museum mit dem BUND Naturschutz Ingolstadt zusammengearbeitet. Unter dem Motto „ Gerolfinger Eichenwald – Fenster in die Vergangenheit mit Aussicht auf Zukunft“ seht ihr dort Fotografien des Künstlers Anton Brandl. Er war über drei Jahre lang im Wald unterwegs und 20.04.2026 Feuerwehr-Ehrenmedaille für Gürtner und Kill Bei der diesjährigen Frühjahrsdienstversammlung des Kreisfeuerwehrverbands Pfaffenhofen am vergangenen Samstag in Hohenwart wurden zwei herausragende Persönlichkeiten des Katastrophenschutzes ausgezeichnet: Landrat Albert Gürtner und Steffen Kill, Abteilungsleiter am Landratsamt und Leiter der Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) erhielten jeweils die Bayerische Feuerwehr-Ehrenmedaille. Die Ehrungen nahm Kreisbrandrat Christian Nitschke vor. Er betonte, die Auszeichnung sei Menschen 10.04.2026 Autobahnsteg wegen Umbau gesperrt Fußgänger und Radfahrer in Ingolstadt müssen sich auf Umwege gefasst machen. Grund: Der Steg unter der Autobahnbrücke bei Ingolstadt ist aktuell gesperrt. Um den Steg barrierefrei zu machen, werden dort an den Zugängen Rampen errichtet. Deshalb kann die kleine Brücke bis voraussichtlich Juni nicht genutzt werden. Das Projekt wird vom Bund mit Mitteln aus dem