Seit über 20 Jahren gibt es den Rufbus in Pfaffenhofen. Die Nachtlinie fährt nahezu jeden Freitag und Samstag von 19 bis 3 Uhr Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 26 Jahren durch den gesamten Landkreis. Klar, dass es dafür viele Ehrenamtliche braucht. Und dabei muss man nicht mal unbedingt den Führerschein besitzen. Denn abseits von Fahrern werden auch immer wieder Beifahrer gesucht, die die ganzen Busfahrt organisieren und koordinieren. Sie wollen das Team der Ehrenamtlichen rund um den Rufbus verstärken?
Als Fahrer wird:
Als Beifahrer ist es wichtig:
Wie funktioniert der Rufbus?
Um die Sicherheit und die Mobilität im Landkreis zu optimieren, können die jungen Menschen den Rufbus per Telefon (0173 77 53 321) an die Haltestellen in Pfaffenhofen, Scheyern, Hettenshausen, Ilmmünster und Reichertshausen ordern. Der Beifahrer im Bus eins koordiniert, wann welcher Bus wo, wie viele Jugendliche, wohin mitnehmen kann. Diese können innerhalb Pfaffenhofens für 50 Cent und in den umliegenden Gemeinden für einen Euro sicher zur Party oder von der Party nach Hause kommen.
Es sind jeweils zwei Busse, in je zwei Schichten (19 bis 23 und 23 bis 3 Uhr), sechzehn Ehrenamtliche pro Wochenende bzw. 64 bis 80 Ehrenamtliche pro Monat für die Sicherheit und Mobilität der Jugend unterwegs. Es gibt also eine ganze Reihe von guten Gründen sich ehrenamtlich beim Rufbus – Linie Nacht zu engagieren. Die Stadt bedankt sich bei den Ehrenamtlichen mit einem jährlichen Rufbusausflug, einem Stammtisch am Volksfest und weiteren Goodies, wie etwa Rufbus-Pullovern. Wer daran interessiert ist, den Rufbus zu unterstützen, kann sich bei Stadtjugendpfleger Felix Grimm, unter 08441 78 20 21 im Jugendbüro Backstage, Münchener Str. 9, melden. Weitere Infos zum Rufbus – Linie Nacht gibt es unter pfaffenhofen.de/rufbus-linie-nacht
Hier mehrere Fotos von den Ehrenamtlichen…
Armin (51) und Anna Kurz (14) aus Pfaffenhofen: „Der Rufbus ist eine tolle Sache für die Jugendlichen und jungen Erwachsenen sich sicher und unabhängig im Umkreis Pfaffenhofen zu bewegen. Wir fahren Rufbus, weil wir uns gerne ehrenamtlich für die Jugend engagieren und dies eine direkte Möglichkeit dafür ist. Außerdem stärkt es unsere Vater-Tochter-Beziehung.“ Armin Kurz fährt seit 2019 Rufbus und Anna ist seit 2022 dabei.
Frank Stolle (60) aus Pfaffenhofen: „Ich habe vor über elf Jahren den Rufbus Beförderungsschein gemacht, damit Jugendliche und junge Erwachsene am Wochenende spät am Abend und nachts sicher nach Hause gebracht werden können. Es gibt zu viele Unfälle von jungen Fahrern am Steuer. Außerdem fahre ich gerne Auto und treffe lauter nette Leute.“ (unterstützt den Rufbus seit 2011)
Laura Gnann (21) aus Pfaffenhofen: „Ich fahre Rufbus, weil unsere Gesellschaft nur mit „Geben und Nehmen“ funktioniert.“ (unterstützt den Rufbus seit 2022)
Andreas Dietrich (27) aus Pfaffenhofen: „Früher als Gast, heute als Fahrer. Den Jugendlichen eine sichere und bezahlbare Heimfahrt zu ermöglichen und dabei immer nette Menschen kennenzulernen, das ist es, was mit am meisten Freude bereitet.“ (unterstützt den Rufbus seit 2018)
Hans Joachim Hofmann (56) aus Pfaffenhofen: „Ich fahre Rufbus, weil ich möchte, dass Jugendliche sicher an ihr Ziel kommen. Außerdem mag ich es immer neue Leute kennenzulernen.“ (unterstützt den Rufbus seit 2022)