Ingolstadt

PFAS im Mailinger Bach

16. September 2026 , 13:24 Uhr

Nach einer Untersuchung auf sogenannte „Ewigkeitschemikalien“, kurz PFAS im Mailinger Bach empfiehlt die Stadt Ingolstadt vorsorglich auf eine Entnahme von Wasser zur Gartenbewässerung in diesem Bereich zu verzichten. In fast allen Proben wurden die Chemikalien nachgewiesen, an drei Stellen wurden die Grenzwerte überschritten. Anwohner sollten auch Wasser aus selbst geschlagenen Brunnen meiden, auch dort könnten die mutmaßlich krebserregenden Stoffe vorhanden sein. Das gilt für den Bereich ab dem Zusammenfluss von Retzgraben und Augraben bis zur Mündung in die Donau. Die Untersuchungsergebnisse sind eine Momentaufnahme aus dem Monat März, je nach Abflussmenge und Grundwasserstand kann die PFAS-Konzentration schwanken. Das Umweltamt wird weitere Kontrolluntersuchungen veranlassen.

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