Pfaffenhofen: Widerstand gegen Flüchtlingsunterkunft

21. Juni 2018 , 05:49 Uhr

Das schmeckt nicht allen: Der Landkreis Pfaffenhofen möchte die Asylbewerberunterkunft im Gewerbegebiet Sandkrippenfeld länger nutzen als ursprünglich geplant. Er plant eine Verlängerung bis Oktober 2019. Anlieger protestieren dagegen. Als Gründe führen sie Lärmbelästigung und angebliches rücksichtsloses Verhalten der Flüchtlinge an. Landrat Martin Wolf hat gestern den weiteren Einsatz eines Sicherheitsdienstes zugesagt.

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05.03.2026 Asylunterkünfte im Gemeinderat Der Gemeinderat von Wolnzach beschäftigt sich heute Abend unter anderem mit den Unterkünften für Asylbewerber. Konkret soll das Gremium darüber entscheiden, ob die Siegelhalle als Unterkunft für ein weiteres Jahr vermietet wird, das wäre dann bis Ende Juni 2027. Gleichzeitig ist ein Grundstück im Ortsteil Gebrontshausen als Standort für Unterkünfte vorgesehen. Hier geht es um 18.11.2025 Stadt verlängert die Bodenallianz Gute Böden sind die Grundlage für gesunde Lebensmittel, sauberes Trinkwasser, Artenvielfalt und wirksamen Klimaschutz. Deshalb hat der Pfaffenhofener Stadtrat die „Bodenallianz“ um weitere drei Jahre verlängert. Derzeit sind 180 landwirtschaftliche Betriebe beteiligt, seit 2018 sind auf rund 1.000 Hektar zusätzliche Bio-Acker- und Weideflächen entstanden. Die Pfaffenhofener Bauern bewirtschaften damit ein Fünftel der landwirtschaftlichen Flächen im 17.06.2025 Ankerzentrum noch bis 2030 Seit 2018 gibt es in Bayern die sogenannten Ankerzentren – Einrichtungen zur Flüchtlingsunterbringung. Eine der bekanntesten ist in Oberstimm in der ehemaligen Immelmann-Kaserne. Die Laufzeit soll jetzt bis 2030 verlängert werden. Am Freitag unterzeichnen Innenminister Joachim Herrmann, Pfaffenhofens Landrat Albert Gürtner und Ingolstadts Oberbügermeister Michael Kern eine entsprechende Erklärung. Im Ankerzentrum gibt es aktuell 1.000 05.06.2025 Ankerzentrum bleibt weitere fünf Jahre Das Ankerzentrum in der ehemaligen Max-Immelmann-Kaserne in Oberstimm bleibt vorerst erhalten. Trotz rückläufiger Asylbewerber und Flüchtlingszahlen verlängerte das Bayerische Innenministerium den Vertrag bis 2030. In den Containern an der Manchinger Straße in Ingolstadt gehen dagegen die Lichter definitiv aus, die Einrichtung wird noch im Laufe dieses Jahres geschlossen. Hier plant die Stadt neue Gewerbeflächen.