Pfaffenhofen: Getränkefahrer verurteilt

10. August 2021 , 12:23 Uhr

Er ist schlichtweg kaum zu bändigen gewesen und fühlte sich zu unrecht beschuldigt. Ein ehemaliger Getränkefahrer ist vom Amtsgericht Pfaffenhofen zu 700 Euro verurteilt worden, weil er Geld von Leergut für sich abgezweigt haben soll. Es ging letzten Endes um 36 Euro. Der 59-jährige beteuerte laut Donaukurier äußerst leidenschaftlich seine Unschuld, breitete dutzende Zettel aus, die seine Integrität nachweisen sollten. Es nutze alles nichts. Das Gericht sah es als erweisen an, dass der wegen Körperverletzung und Bedrohung mehrfach vorbestrafte Mann sich vom unterschlagenen Pfandgeld Zigaretten kaufte. Das war auf einem Überwachungsvideo zu sehen. Ihm wurde daraufhin vom Getränkelieferanten nach 23 Jahren gekündigt.

Das könnte Dich auch interessieren

21.01.2026 Mildere Strafe nach tödlichem LKW-Unfall Die Schlagzeile ist vielen noch in Erinnerung – Kurz vor Ostern vergangenen Jahres hatte auf der A9 bei Schweitenkirchen ein LKW ein Auto erfasst, dessen Fahrer war ums Leben gekommen. Der Fall kam jetzt nochmal vors Landgericht Ingolstadt, nachdem der Brummifahrer gegen das ursprüngliche Urteil von zweieinhalb Jahren Gefängnis in Revision gegangen war. Vor dem 25.09.2025 Trucker wandert nach tödlichem Unfall hinter Gitter Nach einem tödlichen Unfall auf der A9 bei Schweitenkirchen ist im Prozess gegen einen LKW-Fahrer das Urteil gefallen. Der Richter am Amtsgericht Neuburg verhängte zweieinhalb Jahre Haft, unter anderem wegen fahrlässiger Tötung. Der 64-Jährige hatte den Vorfall Mitte April diesen Jahres gestanden, auch dass er mit einem starken Beruhingsmittel hinter dem Steuer saß. Der Lastwagenfahrer 23.04.2025 Autodieb wandert hinter Gitter Ein Autodieb hat sich gestern vor dem Neuburger Amtsgericht verantworten müssen. Ihm wurde vorgeworfen, im September vergangenen Jahres in Geisenfeld einen PKW gestohlen zu haben. Nicht nur dafür verdonnerte ihn der vorsitzende Richter zu einem Jahr und acht Monate Gefängnis. Der 34-Jährige hatte zudem Benzin und verschiedenen Autokennzeichen geklaut. Der Mann akzeptierte das Urteil des 27.02.2026 Haftstrafe nach Drohung mit Waffe Eine schiefgelaufene Beziehung bringt einen Manchinger jetzt hinter Gitter. Der 30-Jährige hatte nach Überzeugung des Amtsgerichts Neuburg seiner Ex-Freundin mehrfach aufgelauert und sie schließlich mit einer Gaspistole bedroht. Zum Glück war damals nichts passiert, unter anderem wegen mehrerer Vorstrafen wandert der Verurteilte aber für ein Jahr und vier Monate hinter Gitter. Eine Bewährung schloss das