Eichstätt

Nothaushalt im Bistum

03. Februar 2023 , 05:32 Uhr

Zum ersten Mal in der Geschichte des Bistums Eichstätt hat der Diözesansteuerausschuss die Verabschiedung des Wirtschaftsplans für dieses Jahr abgelehnt. Der Grund: Es war ein höheres Defizit als im vergangenen Jahr vorgesehen, das will der Ausschuss nicht absegnen. Damit gilt nach den kirchlichen Gesetzen ab sofort ein sogenannter Nothaushalt, der jeder Abteilung des bischöflichen Ordinariats monatlich ein Budget zur Verfügung stellt. So soll eine sparsame Haushaltsführung gewährleistet und ein Weiterlaufen des Betriebs gesichert werden. Ausgenommen von der Regelung sind Baumaßnahmen und Neuanschaffungen. Für die gibt es grundsätzlich keine Budgets. Das Ordinariat arbeitet an einem neuen Haushalt mit weiteren Sparmaßnahmen. Er soll dem Ausschuss dann Mitte März vorgelegt werden.

Das könnte Dich auch interessieren

10.04.2026 Bistum rechnet mit leichtem Haushaltsplus Die finanzielle Lage im Bistum Eichstätt bleibt in diesem Jahr voraussichtlich stabil. Trotz eines Rückgangs der Kirchensteuereinnahmen und steigender Personalkosten erwartet die Diözese im Haushalt ein Plus von rund 720.000 Euro. In diesem Jahr fließen rund 104 Millionen Euro Kirchensteuereinnahmen in die Kassen, das ist ein Minus von zwei Millionen im Vergleich zum Vorjahr. Knapp 12.02.2026 Stadtrat verabschiedet Haushalt Zahlen über Zahlen erwarten heute den Eichstätter Stadtrat. Das Gremium entscheidet am frühen Abend über den Haushalt für dieses Jahr. Außerdem steht der Wirtschaftsplan der Eichstätter Stadtwerke auf der Tagesordnung, da geht es unter anderem um geplante Ausgaben und Einnahmen. Die öffentliche Sitzung beginnt um 17 Uhr 30 im Festsaal des Alten Stadttheaters. 09.06.2026 Noch kein Deal - noch mehr Zeugen im Finanzskandal-Prozess Vor wenigen Wochen sind die Erwartungen im Prozess um den Finanzskandal im Bistum Eichstätt noch hoch gewesen. Bisher gibt es einen Deal mit dem früheren Finanzdirektor, der mitangeklagte mutmaßliche Komplize ging darauf aber nicht ein. Heute wird vor dem Landgericht München deshalb ein weiterer Zeuge befragt. Es handelt sich um einen Geschäftspartner bei einer US-amerikanischen 12.05.2026 Deals im Finanzskandal-Prozess? Der Prozess um den Finanzskandal im Bistum Eichstätt könnte bald zu Ende sein. Am Vormittag wird die Verhandlung vor dem Münchner Landgericht fortgesetzt. Dabei sollen sich die Angeklagten zum vorgeschlagenen Vergleich äußern, weitere Zeugen sind nicht geladen. Das Gericht stellte den beiden Angeklagten Bewährungsstrafen in Aussicht, wenn sie Geständnisse zum Finanzskandal im Bistum Eichstätt ablegen.