Neuburg: Tödliche Messerstiche - Plädoyers

17. November 2020 , 15:24 Uhr

Im Prozess um die tödlichen Messerstiche in Neuburg-Bittenbrunn sind jetzt die Plädoyers gehalten worden. Wie berichtet soll eine heute 30-jährige vor einem Jahr ihren damaligen Freund im Streit erstochen haben. Die Staatsanwaltschaft fordert siebeneinhalb Jahre Haft. Die Verteidigung plädierte auf Notwehr und damit auf Freispruch. In einem Punkt waren sich Anklage und Verteidigung einig: Sie sehen den damaligen Drogen- und Alkoholkonsum als maßgeblichen Faktor für die Tat. Allerdings gehen die Ansichten bei der Schuldfähigkeit auseinander. Ein Urteil wird erst am Freitag in einer Woche erwartet.

Das könnte Dich auch interessieren

09.03.2026 Ausraster im Kindergarten vor Gericht Der Fall hat bayernweit für Schlagzeilen gesorgt – Im Juni vergangenen Jahres ist ein Vater in einem Kindergarten in Neuburg ausgerastet. Er hatte dabei mehrere Mitarbeiterinnen verletzt, dann war er auf eine Rettungssanitäterin losgegangen und randalierte nach der Festnahme in seiner Zelle weiter. Heute startet am Landgericht Ingolstadt der Prozess dazu, die Staatsanwaltschaft geht davon 08.01.2026 Raubüberfall ab heute vor Gericht Vor dem Landgericht Ingolstadt beginnt heute ein Prozess, der Vorwurf lautet schwerer Raub. Der Angeklagte soll im Juli vergangenen Jahres in Neuburg einen Mann überfallen und dessen Auto und sein Mobiltelefon geraubt haben. In der Anklageschrift ist von massiver Gewalt die Rede, so soll er sein Opfer möglicherweise lebensgefährlich am Kopf verletzt haben. Für den 08.10.2025 Nach Tötung der Ehefrau in die Psychiatrie Im Fall um die getötete Frau in Bergheim ist am Landgericht Ingolstadt eine Entscheidung gefallen. Der angeklagte 56-Jährige wird dauerhaft in der Psychiatrie untergebracht. Der Mann hatte im August vergangenen Jahres nach einem Streit seine Ehefrau geschlagen und anschließend erwürgt. Die Tote war dann längere Zeit im Haus in Bergheim gelegen. Die Tat hatte der 23.09.2025 Prozess um fahrlässige Tötung Ein Unfall mit tödlichen Folgen steht morgen ab 9 Uhr im Mittelpunkt einer Verhandlung am Amtsgericht Neuburg. Der Angeklagte soll mit seinem LKW-Gespann auf der A9 einen Unfall verursacht haben, bei dem ein Mann ums Leben gekommen war. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der LKW-Fahrer ein Medikament gegen epileptische Anfälle (Clonazepam) genommen hatte und