Neuburg: Telefonterror bleibt ungestraft

19. Mai 2017 , 05:41 Uhr

Ein Neuburger ist trotz nervenaufreibender Telefonterror-Attacken noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen. Der 55-Jährige hatte meist nachts den Notruf gewählt und das bis zu 40 Mal hintereinander. Den Polizeibeamten erzählte er am Telefon dann oft wirre Geschichten. Für den Mißbrauch des Notrufs saß der Mann gestern auf der Anklagebank des Neuburger Amtsgerichts. Ein Gerichtsarzt bescheinigte ihm bereits im Vorfeld eine psychische Störung. Obwohl das Gutachten zu dem Schluß kam, dass er die Anrufe durchaus mit Absicht gemacht hatte, stellte die Richterin das Verfahren schließlich ein. Der Vorbestrafte Neuburger musste allerdings versprechen, dass er nicht mehr grundlos den Notruf wählt, sondern stattdessen die Nummer der Telefonseelsorge.

Das könnte Dich auch interessieren

25.06.2026 Brisante Dateien und Beleidigung Vor dem Neuburger Amtsgericht geht es heute Vormittag um brisante Dateien. Einem Mann aus Bergheim wird der Besitz von mehr als 2.000 Kinderpornos vorgeworfen. Die entdeckte man schon vor über zwei Jahren, jetzt landet der Fall vor der Richterin. Am Nachmittag muss sich eine Frau wegen Beleidigung und Angriffen verantworten, unter anderem gegen Polizisten. Bei 19.03.2026 Bedrohung, Beleidigung und Angriff auf Polizisten Zwei Verhandlungen heute Nachmittag vor dem Amtsgericht Neuburg drehen sich um Vorfälle mit der Polizei. Einem Mann aus Pfaffenhofen wird ein Angriff auf Beamte im Januar vorgeworfen, er war einem vorher ausgesprochenen Platzverweis offenbar nicht nachgekommen. In einer weiteren Verhandlung soll der Angeklagte im November vergangenen Jahres in Oberstimm erst drei Opfer bedroht und beleidigt 11.02.2026 Hohe Geldstrafe nach Flucht vor der Polizei Er war mit bis zu 150 Sachen mit seinem Motorrad über die B16 bei Neuburg gedonnert. Dafür musste sich ein junger Mann vor dem Amtsgericht verantworten, auch weil er im September vergangenen Jahres vor der rasanten Fahrt vor einer Polizeikontrolle am Südpark geflüchtet war. Da der 20-Jährige vor dem Richter alles zugab, bekam er eine 05.02.2026 Volksfestbesuch hat Nachspiel vor Gericht Für einen Schrobenhausener hat sein Besuch auf dem Volksfest im Juni vergangenen Jahres ein Nachspiel. Er steht heute vor der zuständigen Richterin am Amtsgericht Neuburg, der Vorwurf lautet Körperverletzung. Konkret soll er zweimal auf Polizisten losgegangen sein und sich zweimal den Beamten widersetzt haben. Außerdem werden ihm noch zwei Fälle von versuchter Körperverletzung vorgeworfen, die