Neuburg: Spektakulärer Häftlingsprozess zu Ende

24. Dezember 2015 , 07:48 Uhr

Ein spektakulärer Prozess hat das Amtsgericht Neuburg beschäftigt, jetzt ist ein Urteil gefallen. Zwei Insassen der JVA Herrenwörth wurde vorgeworfen, über mehrere Wochen einen Mitgefangenen misshandelt zu haben. Die beiden 20- und 22-Jährigen sollen ihn mit einer Rasierklinge geschnitten und Salz in die Wunde gestreut haben. Außerdem war von einer Vergewaltigung die Rede. Allerdings konnte keiner der vor Gericht geladenen Zeugen die Vorfälle bestätigen. Lediglich eine Tat wurde nachgewiesen. Die Angeklagten hatten ihr Opfer auf der Toilette eingesperrt und brennendes Papier unter der Tür durchgeschoben. Dafür erhielten sie jetzt wegen Freiheitsberaubung zehn Monate Haft.

Das könnte Dich auch interessieren

05.03.2026 Lange Haftstrafe für Dieb Er hatte Beute im Wert von rund 200.000 Euro gemacht, dafür wandert ein Dieb jetzt für längere Zeit hinter Gitter. Der 30-Jährige wurde vor dem Neuburger Amtsgericht zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Dem Mann wurden drei Einbrüche zur Last gelegt, unter anderem in Manching. Dabei hatte er überwiegend teure Elektrogeräte mitgehen lassen. 27.02.2026 Haftstrafe nach Drohung mit Waffe Eine schiefgelaufene Beziehung bringt einen Manchinger jetzt hinter Gitter. Der 30-Jährige hatte nach Überzeugung des Amtsgerichts Neuburg seiner Ex-Freundin mehrfach aufgelauert und sie schließlich mit einer Gaspistole bedroht. Zum Glück war damals nichts passiert, unter anderem wegen mehrerer Vorstrafen wandert der Verurteilte aber für ein Jahr und vier Monate hinter Gitter. Eine Bewährung schloss das 13.02.2026 Haftstrafe für Kabeldieb Man hört es immer wieder, auch bei uns in der Region. Von Baustellen verschwinden Kabel und andere Gegenstände aus Metall, um durch den Verkauf Kohle zu machen. Ein solcher Kabeldieb musste sich jetzt vor dem Neuburger Amtsgericht verantworten. Der 43-Jährige wurde zu zwei Jahren und acht Monaten Gefängnis verurteilt. Der Mann hatte bereits Bewährung und 11.02.2026 Hohe Geldstrafe nach Flucht vor der Polizei Er war mit bis zu 150 Sachen mit seinem Motorrad über die B16 bei Neuburg gedonnert. Dafür musste sich ein junger Mann vor dem Amtsgericht verantworten, auch weil er im September vergangenen Jahres vor der rasanten Fahrt vor einer Polizeikontrolle am Südpark geflüchtet war. Da der 20-Jährige vor dem Richter alles zugab, bekam er eine