Neuburg: Gefängnis für Internet-Betrüger

23. August 2017 , 18:00 Uhr

Immer mehr hat sich ein Mann aus dem Landkreis Neuburg-Schrobenhausen in Internet-Betrügereien verstrickt. Jetzt bekam er dafür die Quittung. Der heute 31-jährige muss für drei Jahre und zwei Monate ins Gefängnis. Das Amtsgericht Neuburg verurteilte den Mann für 36 Taten. In den Jahren 2013 bis 2015 hatte der damals Arbeitslose von zuhause aus im Internet Waren bestellt, nicht bezahlt, aber weiter verkauft. Der Schaden wird auf 8.000 Euro geschätzt. Erschwerend kam für das Gericht dazu, dass er zu dieser Zeit bereits auf Bewährung war. Ein Gutachten bescheinigte dem Mann zwar eine Störung der Persönlichkeit, was sich durch eine Flucht in Scheinwelten bemerkbar machte. Eine Verminderung der Schuldfähigkeit sei aber daraus nicht abzuleiten.

Das könnte Dich auch interessieren

05.03.2026 Lange Haftstrafe für Dieb Er hatte Beute im Wert von rund 200.000 Euro gemacht, dafür wandert ein Dieb jetzt für längere Zeit hinter Gitter. Der 30-Jährige wurde vor dem Neuburger Amtsgericht zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Dem Mann wurden drei Einbrüche zur Last gelegt, unter anderem in Manching. Dabei hatte er überwiegend teure Elektrogeräte mitgehen lassen. 27.02.2026 Haftstrafe nach Drohung mit Waffe Eine schiefgelaufene Beziehung bringt einen Manchinger jetzt hinter Gitter. Der 30-Jährige hatte nach Überzeugung des Amtsgerichts Neuburg seiner Ex-Freundin mehrfach aufgelauert und sie schließlich mit einer Gaspistole bedroht. Zum Glück war damals nichts passiert, unter anderem wegen mehrerer Vorstrafen wandert der Verurteilte aber für ein Jahr und vier Monate hinter Gitter. Eine Bewährung schloss das 13.02.2026 Haftstrafe für Kabeldieb Man hört es immer wieder, auch bei uns in der Region. Von Baustellen verschwinden Kabel und andere Gegenstände aus Metall, um durch den Verkauf Kohle zu machen. Ein solcher Kabeldieb musste sich jetzt vor dem Neuburger Amtsgericht verantworten. Der 43-Jährige wurde zu zwei Jahren und acht Monaten Gefängnis verurteilt. Der Mann hatte bereits Bewährung und 25.09.2025 Trucker wandert nach tödlichem Unfall hinter Gitter Nach einem tödlichen Unfall auf der A9 bei Schweitenkirchen ist im Prozess gegen einen LKW-Fahrer das Urteil gefallen. Der Richter am Amtsgericht Neuburg verhängte zweieinhalb Jahre Haft, unter anderem wegen fahrlässiger Tötung. Der 64-Jährige hatte den Vorfall Mitte April diesen Jahres gestanden, auch dass er mit einem starken Beruhingsmittel hinter dem Steuer saß. Der Lastwagenfahrer