Neuburg: Fehler bei einigen Wahlunterlagen

20. März 2020 , 14:44 Uhr

Beim Verpacken der Wahlunterlagen zur Stichwahl des Oberbürgermeisters ist bei der Stadtverwaltung ein bedauerlicher Fehler passiert. Aufgrund der flächendeckenden Briefwahl wurden sämtliche rund 22.500 Wahlscheine erstmals über einen Großdrucker im Haus produziert. Dort ist eine Marge von exakt 500 Wahlscheinen offenbar doppelt hergestellt, verpackt und auch verschickt worden. Es handelt sich um die Nummern 2.501 bis 3000. Die Unterlagen gingen am Donnerstag, 19. März zur Post und sind mittlerweile auch bei den betroffenen 500 Wählern angekommen.
Der Fehler ist am Freitagmittag in vollem Umfang festgestellt worden. Gemeindewahlleiter Ralf Rick hat daraufhin sofort die Vertreter des Wahlamtes einberufen, um an einer Lösung der Problematik zu arbeiten. Nach eingehender Beratung konnte rasch eine praktikable Lösung erarbeitet werden.

Wichter Hinweis zur Problemlösung:

Die betroffenen 500 Wähler bekommen die Wahlunterlagen nochmal komplett neu zugeschickt. Die bisher doppelt geschickten Unterlagen verlieren ihre Gültigkeit und müssen vernichtet werden. Die Betroffenen werden aufgefordert, nur mit den jetzt verschickten neuen Wahlunterlagen zu wählen. Kennzeichen ist ein farbiger Wahlschein.
Sollte bereits gewählt und zurückgeschickt worden sein, werden die exakt definierten Unterlagen anhand der bekannten Nummer aussortiert. Aufgrund der Nummerierung ist dies problemlos nachweis- und überprüfbar. Selbstverständlich finden die Betroffenen einen Hinweis in ihren Unterlagen, damit tatsächlich alle erreicht werden und informiert sind.

Wichtiges Fazit: Durch die Regelung ist sichergestellt, dass es zu keiner doppelten Stimmabgabe kommen kann.

Ausdrückliche Entschuldigung

„Die Verantwortlichen der Stadt Neuburg können sich für den bedauerlichen Fehler nur in aller Form entschuldigen“ erklärt Pressesprecher Bernhard Mahler und ergänzt: „Der ausgerufene Katastrophenfall mit Personalengpass, strikten und neuartigen Ablaufvorgaben sowie dem extrem engen Zeitfenster machen die Abwicklung der Stichwahl zu einem massiven Kraftakt. Letztlich ist dadurch auch der bedauerliche Fehler entstanden.“

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