Manching: Stellenabbau bei Airbus

20. Februar 2020 , 04:44 Uhr

Noch vergangene Woche war ein mögliches neues Kampfjet-Projekt ein Hoffnungsschimmer für Airbus in Manching. Trotzdem plant der Konzern, bei seiner Rüstungs- und Raumfahrtsparte fast 2.400 Stellen zu streichen. Rund 830 Arbeitsplätze sollen bei Airbus Defense and Space in Deutschland wegfallen. Davon betroffen ist wohl auch das Werk in Manching. Die Auswirkungen dort sind noch unklar. Den Stellenabbau muss Airbus erst mit den Arbeitnehmer-Vertretern abstimmen.

Das könnte Dich auch interessieren

05.02.2026 IG Metall-Vize Kerner zu Gast bei Airbus Wohin geht die Reise im militärischen Flugzeugbau – Das ist das Thema einer Diskussionrunde gestern in der Mittagspause bei Airbus in Manching gewesen. Rund 250 Mitarbeiter erlebten dabei den zweiten Bundesvorsitzenden der IG Metall, Jürgen Kerner und dem Betriebsratsvorsitzenden bei Airbus, Thomas Pretzl. Im Zentrum der Debatte stand die Zusammenarbeit der Verteidigung Europas und die 11.11.2025 Betriebsrat hofft auf FCAS Aus einer Partnerschaft bei der Entwicklung eines neuen Kampfjets ist bisher nichts geworden, Deutschland und Frankreich konnten sich noch nicht einigen. Für den Betriebsrat von Airbus in Manching soll das aber nicht das Ende sein. Auf der Betriebsversammlung gestern sprach man sich für einen Alleingang aus. Die Gespräche zum neuen Kampfflugzeug FCAS laufen allerdings noch. 08.10.2025 Neuer Eurofighter-Auftrag für Airbus? Der Bund bestellt voraussichtlich 20 weitere Eurofighter-Kampfjets. Laut Medienberichten soll der Beschluss heute im Haushaltsausschuss des Bundestages fallen. Die Kampfflugzeuge werden von Airbus in ganz Europa gefertigt, unter anderem bei uns in Manching. Das Volumen der Bestellung beläuft sich auf 3,75 Milliarden Euro.  Eine Zusage für neue Eurofighter gab es bereits unter der Regierung von 09.08.2025 Paketwurf löst Polizeieinsatz bei Airbus aus Ein ungewöhnlicher Vorfall hat gestern für einen größeren Polizeieinsatz bei Airbus in Manching gesorgt. Ein Paket war von einem Zusteller über den Sicherheitszaun auf das Firmengelände geworfen worden. Weil der Gegenstand zunächst nicht zugeordnet werden konnte, wurden Sprengstoffexperten angefordert.  Die Staatsstraße musste für rund eineinhalb Stunden gesperrt werden, zahlreiche Einsatzkräfte waren vor Ort. Die Entwarnung