Manching: Caritas setzt sich für schwangere Asylbewerberinnen ein

13. Dezember 2017 , 05:53 Uhr

Im Transitzentrum in Manching sorgen sich die Mitarbeiter der Caritas vor allem um Schwangere und jünge Mütter. In der ehemaligen Max-Immelmann-Kaserne leben bis zu 600 Flüchtlinge, die wenige Chancen auf einen positiven Asylbescheid haben. Die Einrichtung sei nicht auf die besonderen Bedürfnisse der Babypflege zugeschnitten. Die Caritas fordert deshalb, dass die Bewohnerinnen höchstens drei Monate in der Kaserne bleiben und dann in kleinere Einrichtungen kommen, wo sie sich besser um ihre Kinder kümmern können.

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