Landshut/Ingolstadt: Serienbankräuber vor Gericht

06. Juni 2019 , 15:28 Uhr

Bei seinen Raubzügen hat er um die 200.000 Euro erbeutet- unter anderem in Ingolstadt- Ein 40-jähriger arbeitsloser Schreiner aus München muss sich deswegen vor Gericht verantworten. Zwischen Mai 2016 und Dezember 2018 soll er insgesamt elf Banken im Großraum München, Fürstenfeldbruck, Erding, Ingolstadt und Landshut überfallen haben. Dabei bedrohte der maskierte Mann die Angestellten mit einer täuschend echt aussehenden Softair-Pistole und zwang sie dazu, das Geld herauszugeben. Sie fürchteten um ihr Leben. Einer Kundin nahm er unter Vorhalt der Pistole das Bargeld ab, das sie kurz zuvor von ihren Gästen zur Hochzeit bekommen hatte und gerade einzahlen wollte. Durch Videoaufnahmen und DNA Spuren konnte der Täter schließlich überführt werden- geäußert hat er sich zu den Vorwürfen noch nicht. Bei einer schweren räuberischen Erpressung sieht das Gesetz eine Freiheitsstrafe von mindestens drei und höchstens 15 Jahren vor.

Das könnte Dich auch interessieren

23.10.2026 Lebenslänglich im Mordprozess Der Prozess um den Mord an einer Frau ist heute vor dem Landgericht Ingolstadt zu Ende gegangen. Der angeklagte 50-Jährige wurde zu einer lebenslangen Haftstrafe mit besonderer Schwere der Schuld verurteilt. Das Gericht ist davon überzeugt, dass der Mann Anfang Dezember 2025 in der Richard-Strauss-Straße in Ingolstadt seine Ehefrau mit einem Küchenmesser erstochen hat. Das 22.10.2026 Urteil in Mordprozess verschoben Er soll im Dezember vergangenen Jahres in Ingolstadt seine Ex-Frau erstochen haben. Der Angeklagte muss sich deshalb bereits seit einiger Zeit vor dem Landgericht verantworten, das Urteil im Mordprozess sollte heute fallen. Der zuständige Richter verschob die Verkündung allerdings. Hintergrund: Vor der mutmaßlichen Tat brachte das Opfer bereits zahlreiche Anzeigen bei der Polizei auf den 07.10.2026 Schadenersatzprozess gegen Zahnarzt Vor dem Landgericht Ingolstadt muss sich heute ein Zahnarzt verantworten. Eine ehemalige Patientin fordert Schadenersatz von ihm. Er soll bei einer Totalprothese mangelhaft gearbeitet und ohne begründeten Anlass behandelt haben. Ein Vergleich zwischen den beiden Parteien im Februar scheiterte. Heute sagen Zeugen und Sachverständige am Ingolstädter Landgericht zu dem Vorfall aus. 06.10.2026 Beteiligter bei Schockanrufen muss hinter Gitter Vor dem Landgericht Ingolstadt ist das Urteil für einen Beteiligten bei Schockanrufen gefallen. Der Mann fungierte als Abholer bei Geldübergaben, sechs Fälle konnte man dem 43-Jährigen nachweisen, der Schaden liegt bei 220.000 Euro. Dafür bekam er fünf Jahre und drei Monate, unter anderem wegen Raub. Der Verurteilte gestand die Taten bei Prozessauftakt bereits. Das Urteil