Ingolstadt: Zu schön um wahr zu sein

23. Mai 2014 , 05:59 Uhr

Ein komplexes Lügenkonstrukt hat drei Betrüger erst viel Geld und jetzt Ärger mit der Ingolstädter Justiz beschert. Gestern erzählte der Hauptangeklagte Anlagenbetrüger schier unglaubliche Geschichten: Der Pfaffenhofener gab sich als Mitglied des Geheimbundes der Illuminaten aus, die Aktienkurse vorhersagen können. Mal trat er als Neffe von Audi-Boss Rupert Stadler, mal als Arzt auf– davon ließen sich zahlreiche Geprellte beeindrucken. Mit dem ergaunerten Geld leiste er sich teure Autos, Luxusuhren und Übernachtungen in Suiten für bis zu 13-Tausend Euro. Neben dem Hauptangeklagten waren noch zwei weitere Männer an den Betrügereien beteiligt – sie waren dem Hauptangeklagten total hörig. Der Prozess wird im Juni fortgesetzt.

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