Ingolstadt: Weiterer Prozess um Teilediebe

29. Januar 2020 , 04:47 Uhr

Nach dem schweren bandenmäßigen Diebstahl bei Zulieferungen an Audi stehen heute zwei weitere Männer vor Gericht. Die beiden sollen sich um den Weiterverkauf der Teile und die Bezahlung der Bandenmitglieder gekümmert haben. Wie berichtet waren auf dem Weg zu Audi hochwertige Fahrzeugteile im Wert von über 2 Millionen Euro weggekommen. Die Spur führte zu eine Bande, zwei Bandenmitglieder sind bereits zu mehreren Jahren Haft verurteilt worden. Das gleiche blüht jetzt auch den beiden Angeklagten. Ein Urteil soll Ende März fallen.

Das könnte Dich auch interessieren

03.02.2026 Audi Dieselskandal - Ex-Vorstand weist Vorwürfe zurück Mehr als zehn Jahre nach dem Dieselskandal bei Audi ist gestern die juristische Aufarbeitung vor dem Landgericht München II in die nächste Runde gegangen. Zum Prozessauftakt wies der frühere Entwicklungsvorstand des Ingolstädter Autobauers die Vorwürfe der Anklage zurück. Laut Staatsanwaltschaft soll er von der manipulierten Software bei Abgasmessungen gewusst und die Produktion trotzdem genehmigt haben. 31.01.2026 Nächste Prozessrunde im Dieselskandal Der Abgasskandal hängt Audi nach mehr als zehn Jahren noch immer nach. Am Montag beginnt nun vor dem Landgericht München die nächste Prozessrunde. Auf der Anklagebank sitzen vier ehemalige hochrangige Manager des Ingolstädter Autokonzerns. Sie sollen an zentraler Stelle bei Audi für den Dieselskandal maßgeblich verantwortlich gewesen sein, vorerst sind 50 Verhandlungstage angesetzt. Im ersten 03.09.2025 Keine Beteiligung an Autodiebstählen Nach sechs Jahren ist vor dem Landgericht Ingolstadt ein Prozess um mehrere Autodiebstähle zu Ende gegangen. Dem angeklagten Ehepaar konnte man eine Beteiligung am Ende nicht nachweisen, die Verfahren wurden eingestellt, es ist allerdings eine 9.000 Euro Zahlung an eine karitative Einrichtung fällig. Den beiden Angeklagten war der Diebstahl von mehreren Fahrzeugen vorgeworfen worden. Unter 11.03.2026 Haftstrafe nach Streit unter Brüdern Ein Streit auf offener Straße und ein Schuss – Im Prozess um eine Auseinandersetzung unter drei Brüdern ist gestern das Urteil gefallen. Wegen einiger Vorstrafen muss ein 36-Jähriger für zweieinhalb Jahre hinter Gitter. Das Landgericht Ingolstadt war davon überzeugt, dass der Verurteilte zusammen mit seinem Bruder den gemeinsemen Halbbruder im Streit geschlagen und auf dem