Ingolstadt: Verärgerung nach Sonder-Impfaktionen

23. April 2021 , 05:41 Uhr

15.000 Dosen AstraZeneca für alle. Mit den Sonder-Impfaktionen hat Ingolstadt offenbar ordentlich Staub aufgewirbelt. Die Verantwortlichen hatten schnell auf das Angebot der Regierung reagiert – offensichtlich schneller, als die umliegenden Landkreise. Dort ist man jetzt verschnupft, schreibt der Donaukurier. Sowohl Neuburg-Schrobenhausens Landrat Peter von der Grün, als auch sein Amtskollege Albert Gürtner aus Pfaffenhofen können die ungleichmäßige Verteilung nicht nachvollziehen. Auch aus dem Eichstätter Landratsamt kommen ähnliche verärgerte Töne. Die drei Landkreis haben deutlich weniger Sonderzuteilung erhalten, bei deutlich mehr Einwohnern. Im bayerischen Gesundheitsministerium zeigt man sich ahnungslos. Man habe den Städten und Landkreisen nicht vorgegeben, dass und wie Sonderimpfaktionen stattfinden sollen.

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