Ingolstadt: Umstrittene Impfaktion - Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen ein

22. Juni 2021 , 13:24 Uhr

Ein Shitstorm im Internet, Schlagzeilen in der Bild – aber keine gerichtlichen Folgen für eine umstrittene Impfaktion eines Pfaffenhofener. Laut dpa hat die Staatsanwaltschaft Ingolstadt die Ermittlungen wegen Nötigung gegen den Mediziner jetzt eingestellt. Der Zahnarzt hatte im Januar eine Impfaktion für sein Praxisteam organisiert und per Whats App die Belegschaft zur Teilnahme aufgefordert. Bei einer Weigerung drohte der Zahnarzt den Angestellten mit einer sofortigen Freistellung ohne Lohnfortzahlung. Die Staatsanwaltschaft hat den Fall jetzt zu den Akten gelegt, weil dem Mann eine Straftat nicht mit der erforderlichen Sicherheit nachzuweisen ist.

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