Ingolstadt: Schweigen im Beil-Prozess

13. Dezember 2017 , 04:57 Uhr

Es geht zum versuchten Mord vor dem Ingolstädter Landgericht. Ein 63-Jähriger sitzt auf der Anklagebank, er soll mit dem Beil auf seinen Schwager losgegangen sein. Der Schwiegersohn konnte noch rechtzeitig dazwischen gehen und so schlimmeres verhindern. Das Opfer überlebte schwerverletzt. Zu Prozessbeginn schwieg der Angeklagte zu den Vorwürfen. Was jedoch deutlich wurde: In der Familie gibt es schon lange Streit. Im Raum steht auch eine psychische Störung des 63-Jährigen, er könnte auch zur dauerhaften Unterbringung in der Psychiatrie verurteilt werden. Ein Urteil wird im Januar erwartet.

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