Ingolstadt/Schrobenhausen: Eventuell versuchter Mord

06. November 2019 , 04:45 Uhr

Im Prozess um einen Paketfahrer vor dem Ingolstädter Landgericht könnte auch ein Urteil wegen versuchten Mordes durch unterlassene Hilfe fallen. Bisher geht man von versuchten Totschlag aus. Wie berichtet hatte der 33-Jährige an der B300 bei Schrobenhausen einen Mann angefahren und war geflüchtet. Das Unfallopfer starb noch an der Unfallstelle. Laut Gutachten wäre für den 65-Jährige sowieso jede Hilfe zu spät gekommen. So oder so kommt der Paketfahrer ins Gefängnis. Die Anklage forderte dreieinhalb Jahre, die Verteidigung ein Jahr und neuen Monate. Das Urteil soll am Freitag fallen.

Das könnte Dich auch interessieren

11.03.2026 Haftstrafe nach Streit unter Brüdern Ein Streit auf offener Straße und ein Schuss – Im Prozess um eine Auseinandersetzung unter drei Brüdern ist gestern das Urteil gefallen. Wegen einiger Vorstrafen muss ein 36-Jähriger für zweieinhalb Jahre hinter Gitter. Das Landgericht Ingolstadt war davon überzeugt, dass der Verurteilte zusammen mit seinem Bruder den gemeinsemen Halbbruder im Streit geschlagen und auf dem 19.02.2026 Lange Haftstrafe nach Missbrauch der Tochter In einem besonders schweren Fall von sexuellem Missbrauch ist jetzt vor der Jugendkammer des Ingolstädter Landgerichts das Urteil gefallen. Ein Mann aus dem nördlichen Landkreis Pfaffenhofen bekam fünfeinhalb Jahre Gefängnis. Der 37-Jährige hatte nach Überzeugung des Gerichts im Mai vergangenen Jahres seine Tochter sexuell missbraucht. Dabei hatte er die damals 5-Jährige eindeutig berührt und sich 31.01.2026 Haftstrafe nach Messerattacke Nach einer Attacke mit einem Messer in der Beilngrieser Asylunterkunft wandert ein Mann hinter Gitter. Der 28-Jährige wurde vor dem Landgericht Ingolstadt wegen versuchten Totschlags zu drei Jahren und zwei Monaten Gefängnis verurteilt. Er hatte den Vorfall zuvor gestanden, zweimal hatte er betrunken auf sein Opfer eingestochen, der Mann hatte ausweichen können und war unverletzt 27.01.2026 Urteil im Schockanruferprozess Einmal vier Jahre und einmal sieben Jahre Gefängnis – das Urteil im Prozess um Schockanrufe vor dem Ingolstädter Landgericht ist gefallen. Die beiden Angeklagten hatten nach Überzeugung des Gerichts als Abholer der Beute fungiert und mehr als 230.000 Euro von den Opfern eingesammelt, unter anderem in Nassenfels, Brunnen und Denkendorf. Die Geschädigten bekommen einen Teil