Ingolstadt: Raserprozess kommt vor BGH

03. Dezember 2021 , 05:29 Uhr

Der Bundesgerichtshof muss sich mit dem Urteil im sogenannten „Raserprozess“ beschäftigen. Sowohl der Verurteilte, als auch die Nebenkläger haben Revision beim BGH beantragt. Laut Verteidiger hätten sich die Richter nicht mit der Trennung von Tötungs- und Gefährdungsvorsatz auseinandergesetzt, so der Donaukurier. Das Landgericht Ingolstadt hatte im April einen 25-Jährigen zu dreieinhalb Jahren Haft wegen illegalen Rennens mit Todesfolge verurteilt. Der Mann hatte auf der A9 bei Manching mit über 230 Kilometern pro Stunde ein anderes Auto gerammt, dessen Fahrer gestorben war.

Das könnte Dich auch interessieren

11.03.2026 Haftstrafe nach Streit unter Brüdern Ein Streit auf offener Straße und ein Schuss – Im Prozess um eine Auseinandersetzung unter drei Brüdern ist gestern das Urteil gefallen. Wegen einiger Vorstrafen muss ein 36-Jähriger für zweieinhalb Jahre hinter Gitter. Das Landgericht Ingolstadt war davon überzeugt, dass der Verurteilte zusammen mit seinem Bruder den gemeinsemen Halbbruder im Streit geschlagen und auf dem 31.01.2026 Haftstrafe nach Messerattacke Nach einer Attacke mit einem Messer in der Beilngrieser Asylunterkunft wandert ein Mann hinter Gitter. Der 28-Jährige wurde vor dem Landgericht Ingolstadt wegen versuchten Totschlags zu drei Jahren und zwei Monaten Gefängnis verurteilt. Er hatte den Vorfall zuvor gestanden, zweimal hatte er betrunken auf sein Opfer eingestochen, der Mann hatte ausweichen können und war unverletzt 07.08.2025 Staatsanwaltschaft verzichtet auf Revision beim Goldschatz-Raub Das Urteil im Prozess um den Goldschatzraub aus dem Kelten-Römer-Museum in Manching kommt definitiv nochmal vor Gericht. Die vier Verurteilten fechten das Urteil an. Anders die Staatsanwaltschaft Ingolstadt, sie verzichtet auf Rechtsmittel und geht nicht in Revision. Jetzt überprüft der Bundesgerichtshof die Entscheidung des Landgerichts. Die vier Männer waren für den Raub des Keltengolds zu 29.07.2025 Heute Urteil im Goldschatz-Prozess Ein halbes Jahr nach dem Auftakt ist heute Finale im Prozess um den Raub des Kelten-Golds von Manching. Vor dem Landgericht Ingolstadt soll am Vormittag das Urteil fallen. Die vier angeklagten Männer sollen im November 2022 auf spektakuläre Weise den Golschatz geklaut haben, ein Großteil der Beute ist bis heute verschwunden. Die Staatsanwaltschaft ist davon