Ingolstadt: Prozessauftakt zum Manchinger Raubüberfall

13. Januar 2016 , 17:11 Uhr

Heute hat der Prozess gegen vier Männer aus Geisenfeld begonnen. Die Anklage lautete auf gemeinschaftliche räuberische Erpressung. Zwei von ihnen sollen vor einem Jahr versucht haben, einen Mann in Manching mit Baseballschläger und Elektroschocker zu überfallen. Der wehrte sich und verletzte die Täter mit einem Samuraischwert. Bei dem Überfall ging es um Drogen. Einer der Beschuldigten hat bereits ein umfassendes Geständnis abgelegt und damit auch seine Mitangeklagten schwer belastet. Ein Urteil wird Mitte Februar erwartet.

Das könnte Dich auch interessieren

19.02.2026 Lange Haftstrafe nach Missbrauch der Tochter In einem besonders schweren Fall von sexuellem Missbrauch ist jetzt vor der Jugendkammer des Ingolstädter Landgerichts das Urteil gefallen. Ein Mann aus dem nördlichen Landkreis Pfaffenhofen bekam fünfeinhalb Jahre Gefängnis. Der 37-Jährige hatte nach Überzeugung des Gerichts im Mai vergangenen Jahres seine Tochter sexuell missbraucht. Dabei hatte er die damals 5-Jährige eindeutig berührt und sich 21.01.2026 Mildere Strafe nach tödlichem LKW-Unfall Die Schlagzeile ist vielen noch in Erinnerung – Kurz vor Ostern vergangenen Jahres hatte auf der A9 bei Schweitenkirchen ein LKW ein Auto erfasst, dessen Fahrer war ums Leben gekommen. Der Fall kam jetzt nochmal vors Landgericht Ingolstadt, nachdem der Brummifahrer gegen das ursprüngliche Urteil von zweieinhalb Jahren Gefängnis in Revision gegangen war. Vor dem 07.08.2025 Staatsanwaltschaft verzichtet auf Revision beim Goldschatz-Raub Das Urteil im Prozess um den Goldschatzraub aus dem Kelten-Römer-Museum in Manching kommt definitiv nochmal vor Gericht. Die vier Verurteilten fechten das Urteil an. Anders die Staatsanwaltschaft Ingolstadt, sie verzichtet auf Rechtsmittel und geht nicht in Revision. Jetzt überprüft der Bundesgerichtshof die Entscheidung des Landgerichts. Die vier Männer waren für den Raub des Keltengolds zu 29.07.2025 Hohe Haftstrafen im Goldschatz-Prozess „Das sind Berufsverbrecher!“ So bezeichnete der Vorsitzende Richter Konrad Kliegl die Diebe des Goldschatzes aus dem Kelten- und Römermuseum Manching. Heute sind hohe Haftstrafen wegen schweren Bandendiebstahls gesprochen worden: Mit stoischer Miene und absolut unbewegt haben die vier Angeklagten den Urteilsspruch hingenommen. Elf Jahre Haft für den 48-jährigen Robert K, den Kopf der Bande- die