Ingolstadt: Prozessauftakt wegen erpresserischem Menschenraub

10. Dezember 2021 , 05:25 Uhr

Das Landgericht Ingolstadt beschäftigt sich ab heute mit erpresserischem Menschenraub. Die Tat hatte sich Anfang Februar ereignet. Der Angeklagte soll in einem Schnellrestaurant im Kreis Neuburg-Schrobenhausen zunächst einen Mitarbeiter mit einem Messer bedroht und anschließend mit einem Panzertape gefesselt haben. Mit dem Messer am Hals seiner Geisel soll er dann die weiteren Küchenmitarbeiter gezwungen haben, sich hinzuknieen und die Kombination des Safes herauszugeben. Er war anschließend mit den Tageseinnahmen in Höhe von 6.000 Euro geflüchtet. Insgesamt vier Prozesstage sind angesetzt, das Urteil fällt voraussichtlich Anfang Januar.

Das könnte Dich auch interessieren

07.10.2025 Lange Haftstrafe nach Missbrauch der Tochter Er hatte seine Tochter im November vergangenen Jahres vergewaltigt, zuvor hatte er die heute 12-Jährige mit einer Schreckschusspistole und einem Schlagring eingeschüchtert. Dafür wandert ein 40-jähriger Neuburger für sieben Jahre und neun Monate hinter Gitter, er wurde gestern vor dem Landgericht wegen besonders schwerer Vergewaltigung verurteilt. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig, der vorsitzende 30.09.2025 Prozess wegen versuchten Totschlags beginnt Prozessauftakt morgen am Landgericht Ingolstadt – ein 63-jähriger Mann soll Ende März seiner Frau auf der Straße zwischen Neuzell und Irfersdorf unvermittelt aber mit Absicht ins Steuer gegriffen haben. Dann soll er auf einen Baum zugesteuert sein und damit den Tod seiner Frau in Kauf genommen haben, heißt es in der Anklageschrift. Das Opfer war 16.09.2025 Geständnis zu getöteter Ehefrau Prozessauftakt gestern vor dem Landgericht Ingolstadt um die Tötung einer Frau in Bergheim. Der angeklagte Ehemann der damals 55-Jährigen gab die Tat zu, in einem Brief teilte er mit, dass er ein Mörder sei, der gar nichts dafür kann. Der 56-Jährige gilt aus psychisch krank, er leidet offenbar an paranoider Schizophrenie. Im Prozess vor dem 19.02.2026 Lange Haftstrafe nach Missbrauch der Tochter In einem besonders schweren Fall von sexuellem Missbrauch ist jetzt vor der Jugendkammer des Ingolstädter Landgerichts das Urteil gefallen. Ein Mann aus dem nördlichen Landkreis Pfaffenhofen bekam fünfeinhalb Jahre Gefängnis. Der 37-Jährige hatte nach Überzeugung des Gerichts im Mai vergangenen Jahres seine Tochter sexuell missbraucht. Dabei hatte er die damals 5-Jährige eindeutig berührt und sich