Ingolstadt: Protest bei Rieter gegen Stellenabbau

04. Juli 2017 , 09:50 Uhr

Bei Rieter in Ingolstadt geht im Augenblick nichts. Seit 8 Uhr protestiert die Belegschaft vor dem Werkseingang. Hintergrund ist der geplante Stellenabbau und die aus Sicht der Beschäftigten nicht zufriedenstellenden Sozialplangespräche. Rieter will 220 der 360 Stellen am Standort Ingolstadt kürzen. Die Produktion soll in den kommenden zwei Jahren nach Tschechien verlegt werden. Damit will das Unternehmen bis zu 20 Millionen Euro einsparen. Nur noch bis Ende 2017 sind betriebsbedingte Kündigungen in Ingolstadt ausgeschlossen.

Das könnte Dich auch interessieren

13.02.2026 Start ins Jubiläumsjahr „50 Jahre Audi Weihnachtsspende“ Besonderes Jahr für die Audianer – heuer wird die traditionelle Weihnachtsspende 50 Jahre alt. Sie geht auf eine Initiative des verstorbenen Ingolstädter Ehrenbürgers und Audi Betriebsratsvorsitzenden Fritz Böhm aus dem Jahr 1977 zurück. Seitdem haben die Beschäftigten bei Audi über 21 Millionen Euro gespendet. Außerdem wurden knapp 500 Fahrzeuge an soziale Einrichtungen im Raum Ingolstadt 30.01.2026 Gesamtbetriebsrat gegen Planungen zu US-Werk Der Audi-Vorstand denkt immer noch über ein Werk in den USA nach. Das stößt beim Gesamtbetriebsrat auf Widerstand. In einer Pressemitteilung heißt es: „Bevor irgenwo auf der Welt neue Werke geplant werden, braucht es eine verbindliche und langfristige Perspektive für die Beschäftigten an den Standorten in Ingolstadt und Neckarsulm“. Die Arbeitnehmervertretung erwartet vom Unternehmen eine 24.09.2025 Zoll überprüft Hotels und Gaststätten Das Hauptzollamt Augsburg hat Ende letzter Woche mehrere Hotels und Gaststätten überprüft. Dabei ging es um das Thema Schwarzarbeit. 64 Einsatzkräfte statteten 20 Betrieben in Ingolstadt und unserer Region einen Besuch ab und befragten dabei knapp 90 Beschäftigte. Im gesamten Gebiet wurden sechs Strafverfahren und elf Bußgeldverfahren eingeleitet, heißt es in einer Presseerklärung des Zollamts 18.03.2025 Stellenabbau und Investitionen Dass bei Audi künftig gespart werden muss, war jedem am Verhandlungstisch klar, jetzt haben Unternehmensführung und Betriebsrat einen Kompromiss geschlossen. In den kommenden vier Jahren sollen 7.500 Arbeitsplätze sozial verträglich wegfallen, die Beschäftigungsgarantie wurde dagegen bis 2033 verlängert. Außerdem will der Autobauer im gleichen Zeitraum rund acht Milliarden Euro in die beiden Standorte Ingolstadt und