Ingolstadt: Obduktionsbericht im Obdachlosenmord vorgestellt

25. September 2014 , 05:55 Uhr

Vier Minuten lang muss er auf sein Opfer eingeprügelt haben: Der 18-Jährige, dem vorgeworfen wird im September vergangenen Jahres einen Obdachlosen getötet zu haben. Zu diesem Schluss ist gestern ein Rechtsmediziner am Landgericht Ingolstadt gekommen. Er fand bei der Obduktion 82 Befunde für stumpfe Gewalteinwirkung – allein auf Kopf und Hals soll der mutmaßliche Mörder 37 Mal zugetreten und geschlagen haben. Dem 18-Jährigen droht die Psychiatrie sowie eine anschließende Sicherungsverwahrung – der Eichstätter wurde als gemeingefährlich eingestuft.

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