Ingolstadt: Verurteilter Raser will Freispruch

15. Februar 2019 , 04:54 Uhr

Eigentlich ist die Sache schon vom Tisch gewesen. Wegen eines illegalen Autorennens quer durch Ingolstadt ist ein junger Mann bereits zu 3.000 Euro Geldstrafe verurteilt worden. Doch damit gibt sich der 29-Jährige nicht zufrieden und legte Berufung ein. Er möchte einen Freispruch erreichen. Jetzt landete der Fall vor dem Landgericht Ingolstadt. Das muss sich erneut mit dem Rennen im vergangenen Herbst beschäftigen und Zeugen, vor allem Polizisten befragen. Die sagten aus, dass die mutmaßlichen Raser teils mit bis zu 140 sachen unterwegs waren. Der Verurteilte sprach dagegen von maximal 90 Kilometern pro Stunde. Der Berufungsprozess wird Ende März fortgesetzt, dann soll ein Gutachter eine Geschwindigkeits-Simulation vorstellen.

Das könnte Dich auch interessieren

19.02.2026 Lange Haftstrafe nach Missbrauch der Tochter In einem besonders schweren Fall von sexuellem Missbrauch ist jetzt vor der Jugendkammer des Ingolstädter Landgerichts das Urteil gefallen. Ein Mann aus dem nördlichen Landkreis Pfaffenhofen bekam fünfeinhalb Jahre Gefängnis. Der 37-Jährige hatte nach Überzeugung des Gerichts im Mai vergangenen Jahres seine Tochter sexuell missbraucht. Dabei hatte er die damals 5-Jährige eindeutig berührt und sich 12.02.2026 Schläge und ein Schuss - Auftakt bei Totschlagsprozess Ein brutaler Angriff im Mai vergangenen Jahres wird ab heute vor dem Landgericht Ingolstadt aufgerollt. Der Angeklagte muss sich wegen versuchten Totschlags verantworten. Er soll zusammen mit einem mittlerweile verstorbenen Komplizen auf den Kopf eines Mannes eingeschlagen und ihn getreten haben. Ein offenbar gezielt abgefeuerter Schuss aus wenigen Metern Entfernung hatte das Opfer zum Glück 03.02.2026 Audi Dieselskandal - Ex-Vorstand weist Vorwürfe zurück Mehr als zehn Jahre nach dem Dieselskandal bei Audi ist gestern die juristische Aufarbeitung vor dem Landgericht München II in die nächste Runde gegangen. Zum Prozessauftakt wies der frühere Entwicklungsvorstand des Ingolstädter Autobauers die Vorwürfe der Anklage zurück. Laut Staatsanwaltschaft soll er von der manipulierten Software bei Abgasmessungen gewusst und die Produktion trotzdem genehmigt haben. 31.01.2026 Nächste Prozessrunde im Dieselskandal Der Abgasskandal hängt Audi nach mehr als zehn Jahren noch immer nach. Am Montag beginnt nun vor dem Landgericht München die nächste Prozessrunde. Auf der Anklagebank sitzen vier ehemalige hochrangige Manager des Ingolstädter Autokonzerns. Sie sollen an zentraler Stelle bei Audi für den Dieselskandal maßgeblich verantwortlich gewesen sein, vorerst sind 50 Verhandlungstage angesetzt. Im ersten