Ingolstadt/München: Kundenfreundliches Urteil

04. Juli 2018 , 05:07 Uhr

170.000 Euro – so viel Geld ist einer 80-Jährigen durch dubiose Online-Abhebungen ihres Kontos bei der Spardabank abhanden gekommen. Dabei hatte sie nie die für´s onlinebanking nötige Technik besessen. Die Bank muss der Ingolstädterin das Geld ersetzen, so das Urteil am Oberlandesgericht in München. Damit kassierten die Richter ein Urteil des Ingolstädter Landgerichts: Demnach hätte die Frau das Geld nicht von der Bank zurückerstattet bekommen. Bei dem Urteil handelt es sich nicht um ein Grundsatzurteil – das heißt es kann nicht auf ähnliche Fälle übertragen werden.

Das könnte Dich auch interessieren

05.03.2026 Behinderungen auf der Bahnstrecke Auf der Bahnstrecke zwischen Ingolstadt und München ist es heute Vormittag zu massiven Behinderungen gekommen. Wegen eines Notarzteinsatzes war der Bereich zwischen Dachau und Petershausen stundenlang gesperrt. Die Folge waren Verspätungen und Zugausfälle. Die Züge aus Richtung Ingolstadt fuhren bis Petershausen und endeten dort. Züge aus München mussten dort warten, Reisende konnten über Augsburg ausweichen. 03.02.2026 Audi Dieselskandal - Ex-Vorstand weist Vorwürfe zurück Mehr als zehn Jahre nach dem Dieselskandal bei Audi ist gestern die juristische Aufarbeitung vor dem Landgericht München II in die nächste Runde gegangen. Zum Prozessauftakt wies der frühere Entwicklungsvorstand des Ingolstädter Autobauers die Vorwürfe der Anklage zurück. Laut Staatsanwaltschaft soll er von der manipulierten Software bei Abgasmessungen gewusst und die Produktion trotzdem genehmigt haben. 31.01.2026 Nächste Prozessrunde im Dieselskandal Der Abgasskandal hängt Audi nach mehr als zehn Jahren noch immer nach. Am Montag beginnt nun vor dem Landgericht München die nächste Prozessrunde. Auf der Anklagebank sitzen vier ehemalige hochrangige Manager des Ingolstädter Autokonzerns. Sie sollen an zentraler Stelle bei Audi für den Dieselskandal maßgeblich verantwortlich gewesen sein, vorerst sind 50 Verhandlungstage angesetzt. Im ersten 27.01.2026 Modellregion für autonomes Fahren Zwei starke Regionen wollen beim Thema „autonomes Fahren“ künftig eng zusammenarbeiten. Derzeit entsteht ein Konzept, das eine Kooperation mit der bayerischen Landeshauptstadt und dem Großraum rund um München vorsieht. Wie der Donaukurier berichtet, winken so auch Fördergelder. Während in Ingolstadt die Technische Hochschule zusammen mit Audi und Zulieferern am Start ist, hat man in München