Ingolstadt: Mehr Offenheit im Abgasskandal gefordert

07. Dezember 2016 , 06:02 Uhr

Der Vorsitzende des Abgasuntersuchungsausschusses im Bundestag hat gestern Ingolstadt einen Besuch abgestattet. Dabei machte Herbert Behrens im Gespräch mit Radio IN deutlich, dass nicht nur der VW-Konzern manipuliert habe. Es sei eine allgemeine Krise in der Automobilindustrie, so der Verkehrsexperte. Der Untersuchungsausschuss untersucht vor allem, ob und wann die deutschen Behörden von Manipulationen wussten. Kommende Woche sind hochkarätige Politiker vor den Ausschuss geladen. Aber auch Verantwortliche der Automobilkonzerne werden noch befragt. Spätestens vor der Sommerpause muss der Bericht des Untersuchungsausschusses vorliegen. Denn im nächsten Jahr Herbst sind Bundestagswahlen.

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