Ingolstadt: Jugendliche Erpresser vor Gericht

18. Mai 2020 , 05:48 Uhr

Zwei Jugendliche mit viel krimineller Energie sitzen heute auf der Anklagebank des Ingolstädter Landgerichts. Die beiden haben sich mit ihrem Opfer zum angeblichen Drogenkauf verabredet. Anstatt zu liefern sollen die Beschuldigten einen Revolver hervorgezogen haben und das Geld des Käufers erpresst haben. Bei einem weiteren Fall ist einer der 18-Jährigen laut Anklageschrift genauso rabiat vorgegangen. Er drohte mit einem Baseballschläger und verlangte das Handy seines Opfers. Ein Urteil gegen die beiden Jugendlichen soll kommende Woche fallen.

Das könnte Dich auch interessieren

12.08.2025 Prozess nach brutalem Überfall Wegen schweren Raubes müssen sich derzeit drei Männer vor der Jugendkammer des Ingolstädter Landgerichts verantworten. Maskiert und mit einem Messer sollen sie im vergangenen November einen 17-Jährigen in Kösching überfallen haben. Alle drei haben beim Prozessauftakt gestern ihre Tatbeteiligung zugegeben. Demnach hatten sie bei dem jungen Mann zuhause geklingelt, ihn bedroht und an einen Stuhl 09.03.2026 Ausraster im Kindergarten vor Gericht Der Fall hat bayernweit für Schlagzeilen gesorgt – Im Juni vergangenen Jahres ist ein Vater in einem Kindergarten in Neuburg ausgerastet. Er hatte dabei mehrere Mitarbeiterinnen verletzt, dann war er auf eine Rettungssanitäterin losgegangen und randalierte nach der Festnahme in seiner Zelle weiter. Heute startet am Landgericht Ingolstadt der Prozess dazu, die Staatsanwaltschaft geht davon 12.02.2026 Schläge und ein Schuss - Auftakt bei Totschlagsprozess Ein brutaler Angriff im Mai vergangenen Jahres wird ab heute vor dem Landgericht Ingolstadt aufgerollt. Der Angeklagte muss sich wegen versuchten Totschlags verantworten. Er soll zusammen mit einem mittlerweile verstorbenen Komplizen auf den Kopf eines Mannes eingeschlagen und ihn getreten haben. Ein offenbar gezielt abgefeuerter Schuss aus wenigen Metern Entfernung hatte das Opfer zum Glück 03.02.2026 Audi Dieselskandal - Ex-Vorstand weist Vorwürfe zurück Mehr als zehn Jahre nach dem Dieselskandal bei Audi ist gestern die juristische Aufarbeitung vor dem Landgericht München II in die nächste Runde gegangen. Zum Prozessauftakt wies der frühere Entwicklungsvorstand des Ingolstädter Autobauers die Vorwürfe der Anklage zurück. Laut Staatsanwaltschaft soll er von der manipulierten Software bei Abgasmessungen gewusst und die Produktion trotzdem genehmigt haben.