Ingolstadt: Grünen-Stadtratsfraktion fordert Hilfe für Künstler

06. Mai 2020 , 05:42 Uhr

Kaum eine Branche, die nicht unter der Corona-Pandemie leidet. Besonders hart trifft es aber die Kulturszene. Künstler dürfen nicht vor Publikum auftreten und haben meist auch kaum finanzielle Reserven. Deshalb macht sich die Ingolstädter Stadtratsfraktion der Grünen nun für die regionale Kunst und Kultur stark. Sie hat einen Dringlichkeitsantrag für ein Kultur-Rettungsprogramm im Stadtrat gestellt. Es sieht unter anderem die Einrichtung eines Spendenkontos sowie eines Notfallfonds vor. Außerdem soll geprüft werden, ob die Stadt Ausfallhonorare übernimmt, für Künstler die Auftritte an städtischen Bühnen gehabt hätten.

Das könnte Dich auch interessieren

28.10.2025 Kampf zum Erhalt des Wildparks Die Streichliste der Stadt Ingolstadt am Donnerstag im Stadtrat ist enorm, nochmal kommen bestehende Einrichtungen und Investitionen wegen der Finanzkrise auf den Prüfstand. Bereits im Vorfeld erhitzt aber der Wildpark am Baggersee wegen seiner möglichen Schließung die Gemüter ganz besonders. Der kostet jedes Jahr rund 76.000 Euro, die Stadtratsfraktionen von CSU, Freien Wählern und von 23.10.2025 Pilotprojekt "Kultur-Zwickel" Die angespannte Finanzsituation in Ingolstadt wirkt sich auf viele Bereiche aus, unter anderem auch auf das Kulturleben. Die Stadtratsfraktion der Grünen beantragt deshalb für die freie Kulturszene einen „Kultur-Zwickel“. Das Pilotprojekt sieht vor, auf reguläre Eintrittskarten zum Beispiel fürs Stadttheater zwei Euro zusätzlich zu erheben. Die Einnahmen sollen dann vom Kulturamt mit Hilfe eines Vergabevorschlags 06.09.2025 Jahresausstellung im Kreuztor „Ein Stück Heimat – bunt erzählt“ ist heuer das Motto der Jahresausstellung im Ingolstädter Kreuztor. Ab heute kann man die Werke jeweils an den Wochenenden bei freiem Eintritt bewundern und zwar bis einschließlich 21. September. Der Förderverein organisiert die Ausstellung bereits zum 15. Mal und freut sich über einen Rekord. Rund 40 Künstlerinnen und Künstler 24.07.2025 SPD fordert Maßnahmen gegen Vandalismus und Vermüllung Eine zerstörte Toilettenanlage im Piuspark, viel Müll auf öffentlichen Plätzen – die SPD-Stadtratsfraktion in Ingolstadt fordert jetzt den kommunalen Ordnungsdienst zu verbessern. Sie beantragt im Stadtrat, dass die Schäden durch Vandalismus und Vermüllung im Stadtgebiet pro Jahr hochgerechnet und die Kosten für die Allgemeinheit beziffert werden. Außerdem soll die Stadtverwaltung ein Konzept für die Optimierung