Ingolstadt: Großer Bestechungsprozess vor dem Start

06. April 2016 , 06:23 Uhr

Übernächste Woche kommt viel Arbeit auf Richter und Schöffen am Amtsgericht Ingolstadt zu. Am 18. April ist der Auftakt zu einem der größten Prozesse der vergangene Jahre. Angeklagt ist der ehemalige Bauchef einer großen Supermarktkette. Ihm wird vorgeworfen, bei Bauprojekt bestechlich gewesen zu sein. Außerdem steht er wegen Untreue vor dem Richter. Der Schaden für den Konzern liegt vermutlich bei gut 300.000 Euro. Insgesamt 28 Verhandlungstage sind bei dem Mammutprozess am Amtsgericht Ingolstadt vorgesehen.

Das könnte Dich auch interessieren

17.03.2026 Ex-Bischof im Finanzskandal-Prozess Im Prozess um den millionenschweren Finanzskandal im Bistum Eichstätt sagt heute ein prominenter Zeuge aus. Der ehemalige Bischof Gregor Maria Hanke ist am Vormittag beim Landgericht München. In seine Amtszeit fielen die dubiosen Investitionen des damaligen Vize-Finanzdirektors und eines US-Immobilienvermittlers. Der Finanzdirektor hatte den Bischof bei Prozessauftakt auch belastet. Vor Gericht geht es um Immobiliengeschäfte 11.03.2026 Haftstrafe nach Streit unter Brüdern Ein Streit auf offener Straße und ein Schuss – Im Prozess um eine Auseinandersetzung unter drei Brüdern ist gestern das Urteil gefallen. Wegen einiger Vorstrafen muss ein 36-Jähriger für zweieinhalb Jahre hinter Gitter. Das Landgericht Ingolstadt war davon überzeugt, dass der Verurteilte zusammen mit seinem Bruder den gemeinsemen Halbbruder im Streit geschlagen und auf dem 09.03.2026 Ausraster im Kindergarten vor Gericht Der Fall hat bayernweit für Schlagzeilen gesorgt – Im Juni vergangenen Jahres ist ein Vater in einem Kindergarten in Neuburg ausgerastet. Er hatte dabei mehrere Mitarbeiterinnen verletzt, dann war er auf eine Rettungssanitäterin losgegangen und randalierte nach der Festnahme in seiner Zelle weiter. Heute startet am Landgericht Ingolstadt der Prozess dazu, die Staatsanwaltschaft geht davon 13.02.2026 Ex-Finanzdirektor weist Vorwürfe im Finanzskandal zurück Im Prozess um den millionenschweren Finanzskandal am Bistum Eichstätt hat der angeklagte Ex-Finanzdirektor die Untreuevorwürfe zurückgewiesen. Auch Bestechungszahlungen hätte es nicht gegeben, sagte der Angeklagte vor dem Münchner Landgericht. Stattdessen belastete er den früheren Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke schwer. Seiner Ansicht nach wären es Anlagen ohne hohes Risiko gewesen, darüber wären sowohl der Bischof,