Ingolstadt: GEZ-Prozess gegen Geldstrafe eingestellt

08. Juni 2017 , 05:50 Uhr

Er wollte keine Rundfunkgebühren bezahlen und hat sich deshalb sogar mit dem Gerichtsvollzieher angelegt. Nicht nur deswegen stand ein 44-jähriger Ingolstädter vor Gericht. In einem Brief an den Beamten drohte er unter anderem eine halbe Million Euro Pfandrecht an und Strafzahlungen in Silberunzen. Die Ermittler wurden daraufhin hellhörig und vermuteten sogar, es mit einem Reichsbürger zu tun zu haben. Der Angeklagte widersprach diesem Vorwurf gestern vor dem Ingolstädter Amtsgericht glaubhaft und distanzierte sich. Ungestraft kam er trotzdem nicht ganz davon. Das Verfahren wurde gegen eine Zahlung von 1.500 Euro eingestellt. Ob er seine Rundfunkgebühren mittlerweile bezahlt hat, ist nicht bekannt.

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