Ingolstadt: Geständnis nach Messerstich in Asylunterkunft

03. Juli 2018 , 05:38 Uhr

Bei dem Prozess am Landgericht Ingolstadt rund um einen 45-Jährigen, der vergangenen Jahres seiner Ex-Freundin in den Rücken gestochen haben soll, gibt es noch viele Fragezeichen. Die Tat selbst, die sich im Neuburger Asylbewerberheim abgespielt hat, gibt der Mann zu. Umbringen wollte er sie jedoch nicht, beteuerte er vor Gericht. Die Frage nach dem Motiv ist hingegen noch nicht beantwortet: War es eine Tat aus Eifersucht, ging es um das gemeinsame Kind? Auch ob Täter und Opfer nun verheiratet sind, ließ sich nicht klären: Er sprach von seiner Frau, sie bezeichnete den Mann als ihre Ex-Freund. Ein Urteil soll kommenden Freitag fallen.

Das könnte Dich auch interessieren

29.10.2025 Morgen Prozessauftakt wegen versuchten Totschlags Am Landgericht Ingolstadt beginnt morgen ein Prozess wegen versuchten Totschlags. Dem Angeklagten wird vorgeworfen, im November vergangenen Jahres auf dem Gelände der ehemaligen Immelmann-Kaserne in Oberstimm auf sein Opfer eingestochen zu haben, um es zu töten. Der Mann hatte den Angriff überlebt, weil Zeugen dazwischen gegangen waren. Der Prozess ist auf drei Verhandlungstage angesetzt, das 10.03.2026 Nach Kindergartenrandale in Therapie Mit einem blauen Auge kommt wohl der Kindergartenrandalierer von Neuburg davon. Im Prozess vor dem Landgericht Ingolstadt wurde gestern eine Therapie für den unter Schizophrenie leidenden Mann angeordnet. Der 31-Jährige war im Juni vergangenen Jahres in einem Kindergarten in Neuburg ausgerastet. Er hatte dabei mehrere Mitarbeiterinnen verletzt, war er auf eine Rettungssanitäterin losgegangen und hatte 31.01.2026 Haftstrafe nach Messerattacke Nach einer Attacke mit einem Messer in der Beilngrieser Asylunterkunft wandert ein Mann hinter Gitter. Der 28-Jährige wurde vor dem Landgericht Ingolstadt wegen versuchten Totschlags zu drei Jahren und zwei Monaten Gefängnis verurteilt. Er hatte den Vorfall zuvor gestanden, zweimal hatte er betrunken auf sein Opfer eingestochen, der Mann hatte ausweichen können und war unverletzt 22.01.2026 Haftstrafe nach Flaschenattacke Ein heimtückischer Angriff mit einer leeren Flasche bringt einen jungen Mann jetzt für längere Zeit hinter Gitter. Er wurde vor dem Landgericht Ingolstadt wegen gefährlicher Körperverletzung zu vier Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt. Dazu kommen Fahren ohne Führerschein, Diebstahl und Betrug. Der 22-jährige Neuburger hatte die leere Flaschen seinem ein Jahr jüngeren Opfer auf