Der neue Gemeinschaftstarif im öffentlichen Nahverkehr sorgt nicht nur für fröhliche Gesichter bei den Kunden. Die INVG musste aufgrund der Neuregelung alte Verträge kündigen, so dass gut 1-Tausend Menschen nicht mehr zu verbilligten Jobtickets kommen. Das betrifft alle, die die Karten bisher über den Innenstadtverein IN-City, den VdK oder den ADAC erworben haben. Der Aufsichtsrat favorisiert zwei Lösungsmöglichkeiten: Eine deutlich abgespeckte Variante des Jobtickets – die soll dann nur im Stadtgebiet gelten, keine Bahnnutzung umfassen und auch nicht mehr übertragbar sein. Oder aber eine Einführung des Wiener Modells : Dort kostet ein Jahresticket 365 Euro, das entspricht einem Euro pro Tag.