Ingolstadt: Empfehlungen zu KiTas und Corona

02. März 2020 , 04:51 Uhr

Die Stadt Ingolstadt empfiehlt Eltern von KiTa-Kindern, sich an eine Mitteilung des Bayerischen Kultusministeriums zum Corona-Virus von gestern zu halten. Bei Symptomen wie zum Beispiel Schnupfen oder Husten sollten die Kinder grundsätzlich zu Hause bleiben. Ebenso sollte man darauf verzichten, Kinder die innerhalb der letzten zwei Wochen in einem Risikogebiet wie Italien waren, in die KiTa zu schicken. Heute findet außerdem in Ingolstadt eine Sondersitzung des Stadtrates zum Corona-Virus statt. Sie beginnt um 16 Uhr und ist öffentlich.

Hier die Emfehlungen der Stadt Ingolstadt im Detail:

1.) Eltern sollten ihre Kinder grundsätzlich nicht in die Kindertageseinrichtung geben, wenn sie an Symptomen einer Infektionskrankheit leiden, wie z.B. Schnupfen oder Husten. Das Kind sollte die Einrichtung erst wieder besuchen, wenn es ganz gesund ist. Dies dient dem Schutz der Gesundheit des eigenen Kindes wie auch der Gesundheit der Kinder in den Gemeinschaftseinrichtungen.

2.) Für Kinder, die innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet waren und keine Symptome aufweisen, wird zudem dringend angeraten, unnötige Kontakte zu vermeiden und ihre Kinder zu Hause zu betreuen.

3.) Ein konkreter Verdacht auf eine COVID-19 Erkrankung besteht nur dann, wenn sich ein erkranktes Kind innerhalb der letzten 14 Tage in einem der Risikogebiete aufgehalten hat oder Kontakt zu einem bestätigten Erkrankungsfall hatte. Das Kind darf dann die Einrichtung grundsätzlich nicht mehr besuchen. In diesen Fällen muss umgehend telefonisch Kontakt mit dem Hausarzt oder dem kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117 aufgenommen werden. Der Hausarzt oder der kassenärztliche Bereitschaftsdienst bespricht mit Ihnen das weitere Vorgehen.

4.) Wenn ein Kind Kontakt zu einem an COVID-19 Erkrankten hatte, muss, auch wenn es keine Symptome hat, umgehend das Gesundheitsamt verständigt werden.

5.) Ein entsprechendes Vorgehen, wie oben dargestellt, gilt auch für das in den Einrichtungen tätige Personal oder externe Mitarbeiter.

Als Risikogebiete definiert das Robert-Koch-Institut (aktuellster Stand 27.2.20202): China: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan) und die Städte Wenzhou, Hangzhou, Ningbo, Taizhou in der Provinz Zhejiang, Iran: Provinz Ghom, Italien: Region Lombardei und die Stadt Vo in der Provinz Padua in der Region Venetien, Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang).

Hier noch ein Link zur Empfehlung des Bayerischen Kultusministeriums -> KLICK.

Das könnte Dich auch interessieren

16.02.2026 Eishockey-Minis kämpfen um Fairplay Cup Ein beliebtes sportliches Event für Klein und Groß sorgt heute und morgen in Ingolstadt für Wettkampfstimmung pur. Am Nachmittag startet der mittlerweile dritte Eishockey U7 Fairplay Cup in der Saturn-Arena. Insgesamt 12 Mannschaften kämpfen um den begehrten Pokal, mit dabei sind neben zwei Teams vom ERC Ingolstadt auch die Young Grizzlys Wolfsburg, die Kölner Junghaie 12.02.2026 Haushalt trotz Millionendefizit verabschiedet Es ist keine einfach Stadtratssitzung gestern in Ingolstadt gewesen. Trotz eines Defizits von 66 Millionen Euro verabschiedete das Gremium den Haushalt der Stadt für dieses Jahr, obwohl das Zahlenwerk so eigentlich nicht genehmigungsfähig war. Jetzt kann man mit den Bedarfszuweisungen vom Staat und notwendigen Krediten für KiTa und Schulprojekte rechnen. Gleichzeitig müssen dringend zusätzliche Einnahmen 28.01.2026 Bauarbeiten an der Schillerbrücke beginnen bald Anfang Februar beginnt die Stadt Ingolstadt mit der Sanierung der Schillerbrücke. Dann gibt es in jede Fahrtrichtung nur noch eine Spur, Verkehrsteilnehmer sollen sich bis Herbst kommenden Jahres auf längere Fahrzeiten einrichten. Bei der Brücke werden dann Abdichtungen, Fahrbahnbelag und Beleuchtung erneuert. Die Kosten für die Sanierung der Schillerbrücke in Ingolstadt liegen voraussichtlich bei rund 24.01.2026 Investor soll Technisches Rathaus sanieren Für die dringend notwendige Sanierung des technischen Rathauses will die Stadt Ingolstadt neue Wege gehen. Die Verwaltung schlägt vor, dass ein privater Investor das Projekt übernimmt und die Stadt dann das Gebäude langfristig mietet. Die Verwaltung hat verschiedene Varianten der Sanierung geprüft, zuletzt mit Kosten von rund 35 Millionen Euro. Die Entscheidung über diesen Plan wird erst im