Ingolstadt: Bestechungsprozess - Angeklagter weist Vorwürfe zurück

19. April 2016 , 06:00 Uhr

Zum Auftakt im Korruptionsprozess gegen den früheren Bauchef eines großen Lebensmittelkonzerns hat der Hauptangeklagte die Vorwürfe gestern vor dem Amtsgericht Ingolstadt zurückgewiesen. Der Mann soll immer wieder den gleichen Firmen Aufträge zugeschanzt haben, die sollen ihm dann günstig ein Privathaus gebaut haben. Der 48-jährige sagte aus, von Preisnachlässen nichts gewusst zu haben. Die hohen Rechnungen, die der Konzern im Gegenzug bekam, seien abgesprochen gewesen. Insgesamt sollen der Firma 300.000 Euro Schaden entstanden sein. Drei weitere Angeklagte sagten gestern nicht aus. Der Prozess ist auf 28 Tage angesetzt, 40 Zeugen sind geladen.

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