Ingolstadt: Aus Mord wird versuchter Totschlag

16. September 2015 , 06:56 Uhr

Das gibt es auch selten: Auf offener Straße wird ein Mann bei einer Rauferei erschossen. Vor Gericht muss sich der Täter ab morgen allerdings nur wegen versuchten Totschlags verantworten. Die Staatsanwaltschaft Ingolstadt geht nämlich davon aus, dass sich der Schuss aus der Waffe des Opfers von selbst löste. Außerdem geht man von Notwehr aus. Zum Prozess kommt es deshalb, weil der zur Tatzeit 45-jährige seinem schon am Boden liegenden Opfer die Waffe noch auf den Kopf schlug. Der 50-jährige Kickbox-Promoter Mario W. starb allerdings an den Schussverletzungen, was dem Angeklagten nicht zur Last gelegt wird. Täter und Opfer kannten sich aus der Kickboxszene. In der Nacht auf den 3. September 2013 kam es dann zu einer Prügelei in der Ingolstädter Streiterstraße in deren Folge das spätere Opfer die Waffe zog. Als der Angeklagte sie ihm entreißen wollte, löste sich wohl der tödliche Schuss. Nach 11 Verhandlungstagen soll Ende November das Urteil fallen.

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