Ingolstadt: Audi setzt auf E-Mobilität

29. November 2019 , 11:06 Uhr

Audi baut bis 2025 Stellen ab, auch bei den Investitionen macht der Autobauer Abstriche. In den kommenden fünf Jahren plant man in Ingolstadt statt mit 40 nur noch mit 37 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung. Dabei stellt Audi allein für die Elektromobilität 12 Milliarden Euro ein. Durch den bisherigen Sparkurs seien bereits 4 Milliarden freigestellt worden, so das Unternehmen. Bis 2025 will der Audi-Konzern mehr als 30 elektrifizierte Modelle im Angebot haben – davon 20 voll-elektrisch. Das soll 40 Prozent des weltweiten Absatzes ausmachen.

Das könnte Dich auch interessieren

24.03.2026 Sicherheit und Investitionen bei Betriebsversammlung im Mittelpunkt Arbeitsplatzsicherung, Auslastung und Investitionen – das sind die Schwerpunkte auf der ersten Betriebsversammlung des Jahres bei Audi in Ingolstadt gewesen. Rund 6.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der vollbesetzten Halle B und an den Außenstandorten wurden unter anderem über die Betriebsratswahlen informiert. Die stellvertretende Betriebsratsvorsitzende, Karola Frank stellte in ihrer Rede klar, dass die bis 2033 17.07.2025 Betriebsratschef rechnet mit Ex-Topmanagement ab Deutliche Worte findet Audi Gesamtbetriebsratsvorsitzender Jörg Schlagbauer zum ehemaligen Kurs des Ingolstädter Autobauers. Er sehe es im nachhinein als Fehler, dass der Mutterkonzern Volkswagen und Audi unter dem früheren Topmanagement rein auf E-Mobilität gesetzt hätten. Er sei froh, dass in Ingolstadt wieder Verbrenner produziert werden und das Werk nicht, wie ursprünglich vorgesehen, zum reinen Elektrostandort 29.04.2026 Noch mehr sparen Die Spar- und Umbaupläne bei Volkswagen haben auch Auswirkungen auf Audi. Obwohl die Konzerntochter schon vergangenes Jahr ein Sparpaket und den Abbau von bis zu 7.500 Jobs in Ingolstadt und Neckarsulm auf den Weg brachte, reicht das laut Audi-Chef Gernot Döllner nicht aus. Er sagte, dass die Kosten des Autokonzerns weiter gesenkt werden müssen. Zudem 17.04.2026 Audi und chinesischer Autohersteller SAIC weiten Zusammenarbeit aus Im vergangenen Jahr ist das erste gemeinsam entwickelte Auto auf den chinesischen Markt gekommen – heute haben Audi und der chinesische Hersteller SAIC eine Ausweitung ihrer Kooperation in China angekündigt. Die beiden Unternehmen wollen vor allem in der Entwicklung stärker zusammenarbeiten und ein gemeinsames Innovations- und Technologiezentrum in Shanghai bauen. In den nächsten Jahren sollen