Ingolstadt: Audi arbeitet NS-Zeit auf

21. März 2019 , 03:55 Uhr

Audi stellt sich der Vergangenheit während des Nationalsozialismus. Ab jetzt können Besucher im Audi Museuem mobile in Ingolstadt sieben Zeitzeugeninterviews ehemaliger Zwangsarbeiter anhören. Zur Eröffnung kam auch die KZ-Überlebende Helga Kinsky. Sie war als 14-jährige in einem Auto-Union-Arbeitslager inhaftiert. Unter dem NS-Regime mussten 17.300 Zwangsarbeiter und 3.700 Konzentrationslager-Häftlinge für das Audi-Vorgängerunternehmen Auto Union AG arbeiten – 45 Prozent der damaligen Belegschaft.

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