Ingolstadt: Akribische Spurenauswertung im Franziska-Prozess

06. März 2015 , 12:39 Uhr

Die deutsche Gründlichkeit hat sich heute am Ingolstädter Landgericht bemerkbar gemacht. Haarklein wurde die Spurenauswertung im Franziska-Prozess analysiert. Am Tag 4 kamen nicht mehr so viele Zuschauer, als mehrere Polizeibeamte aussagten, die den Tatort, den Rathei-Weiher bei Neuburg-Zell, gesichert und die Spuren analysiert haben. Dort war vor einem Jahr die 12-jährige Franziska aus Möckenlohe erschlagen im 4 Grad kalten Wasser gefunden worden. Die Ermittler berichteten ausführlich von ihrer akribischen Arbeit. Das Tatwerkzeug, ein etwa 80 Zentimeter langer Holzprügel wurde bis heute nicht gefunden- ebensowenig wie Franziskas Handy von dem aus sie ihrer Freundin eine SMS schickte, weil sie sich verfolgt fühlte. Der grüne Toyota vom Tatverdächtigen Stefan B. wurde untersucht, ob Spuren vom Weiher oder Haare von Franziska anhafteten. Das konnte aber nicht mit Sicherheit nachgewiesen werden. Kommenden Montag (9 Uhr ) wird der Gerichtsarzt aussagen, der den mutmaßlichen Mörder nach der Festnahme untersucht hat. Außerdem die Polizisten, die sich mit ihm eine Verfolgungsjagd geliefert haben.

Das könnte Dich auch interessieren

10.03.2026 Trickdiebin erbeutet Goldkette Mit einer perfiden Masche hat eine Trickbetrügerin in Ingolstadt eine Seniorin um ihre wertvolle Goldkette gebracht. Die 79jährige war in der Schwäblstraße unterwegs und wurde von zwei Insassen eines grauen Autos nach dem Weg gefragt. Als Geste des Dankes stieg die Beifahrerin aus, gab der Frau ein Parfum und legteihr eine Kette um den Hals. 10.03.2026 Gleich drei Fahrzeugbrände Gut zu tun für die Feuerwehren bei uns in der Region, gestern sind gleich drei Einsätze wegen brennender Fahrzeuge gewesen. Am Nachmittag geriet in Ingolstadt das Auto eines 78-Jährigen in Brand, die gerufene Feuerwehr konnte schnell löschen. Wenig später qualmte auf einem Feld bei Waidhofen der Motor eines Traktors, auch hier griffen die Floriansjünger rasch 10.03.2026 Nach Kindergartenrandale in Therapie Mit einem blauen Auge kommt wohl der Kindergartenrandalierer von Neuburg davon. Im Prozess vor dem Landgericht Ingolstadt wurde gestern eine Therapie für den unter Schizophrenie leidenden Mann angeordnet. Der 31-Jährige war im Juni vergangenen Jahres in einem Kindergarten in Neuburg ausgerastet. Er hatte dabei mehrere Mitarbeiterinnen verletzt, war er auf eine Rettungssanitäterin losgegangen und hatte 10.03.2026 Noch mehr Frankenstein Nach dem großen Erfolg im vergangenen November weitet IN-City in diesem Jahr die Frankenstein-Nacht in Ingolstadt aus. Heuer wird das Fest der Gastronomie noch mit einem Late Night Shopping verbunden, beides soll am 14. November stattfinden. Ein zweites Late Night Shopping in der Ingolstädter Innenstadt ist bereits vorher am 13. Mai angesetzt, das ist vor