Ingolstadt: Acht Jahre Haft im Raserprozess gefordert

26. März 2021 , 05:38 Uhr

Der Prozess um einen tödlichen Raserunfall auf der A9 vor dem Ingolstädter Landgericht geht dem Ende entgegen. Die Staatsanwaltschaft fordert für den 24 Jahre alten Angeklagten aus Geisenfeld acht Jahre Gefängnis wegen Totschlags und verbotenen Autorennens mit Todesfolge. Die Verteidigung plädiert auf Freispruch, sie sieht nur einen schwerwiegenden Verstoß wegen unerlaubten Spurwechsel. Das Urteil soll nach Ostern verkündet werden. Der Angeklagte soll im Oktober 2019 auf der A9 bei Ingolstadt ein vorausfahrendes Auto mit hoher Geschwindigkeit gerammt haben. Dessen Fahrer war noch an der Unfallstelle gestorben.

Das könnte Dich auch interessieren

19.02.2026 Lange Haftstrafe nach Missbrauch der Tochter In einem besonders schweren Fall von sexuellem Missbrauch ist jetzt vor der Jugendkammer des Ingolstädter Landgerichts das Urteil gefallen. Ein Mann aus dem nördlichen Landkreis Pfaffenhofen bekam fünfeinhalb Jahre Gefängnis. Der 37-Jährige hatte nach Überzeugung des Gerichts im Mai vergangenen Jahres seine Tochter sexuell missbraucht. Dabei hatte er die damals 5-Jährige eindeutig berührt und sich 31.01.2026 Haftstrafe nach Messerattacke Nach einer Attacke mit einem Messer in der Beilngrieser Asylunterkunft wandert ein Mann hinter Gitter. Der 28-Jährige wurde vor dem Landgericht Ingolstadt wegen versuchten Totschlags zu drei Jahren und zwei Monaten Gefängnis verurteilt. Er hatte den Vorfall zuvor gestanden, zweimal hatte er betrunken auf sein Opfer eingestochen, der Mann hatte ausweichen können und war unverletzt 11.03.2026 Haftstrafe nach Streit unter Brüdern Ein Streit auf offener Straße und ein Schuss – Im Prozess um eine Auseinandersetzung unter drei Brüdern ist gestern das Urteil gefallen. Wegen einiger Vorstrafen muss ein 36-Jähriger für zweieinhalb Jahre hinter Gitter. Das Landgericht Ingolstadt war davon überzeugt, dass der Verurteilte zusammen mit seinem Bruder den gemeinsemen Halbbruder im Streit geschlagen und auf dem 23.01.2026 Geständnisse im Prozess um Schockanrufe Zwei Männer stehen zur Zeit vor dem Richter am Ingolstädter Landgericht, sie müssen sich wegen Schockanrufen verantworten. Dabei sollen sie als Abholer mehr als 230.000 Euro von den Opfern eingesammelt haben, unter anderem in Nassenfels, Brunnen und Denkendorf. Nun legten beide ein Geständnis ab, ein 20-Jähriger gab vor Gericht zu, an den Taten beteiligt gewesen